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Joachim Haas

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Lions Club Rüsselsheim lädt am 17. April 2012 um 19:30 Uhr ein zur Benefizveranstaltung mit Walter Renneisen zugunsten einer künftigen Palliativstation am GPR Klinikum

Am 17. April 2012 um 19:30 Uhr wird der Lions Club Rüsselsheim zugunsten einer künfti-gen eigenständigen Palliativstation am GPR Klinikum eine Benefizveranstaltung mit dem bekannten Schauspieler Walter Renneisen im Stadttheater Rüsselsheim veranstalten. Walter Renneisen hat für sein Programm "Walter Renneisen - das Beste! Von Goethe bis Heinz Erhardt" ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Es ist “tierisch satirisch“ mit einer Auswahl von Fabeln, Geschichten, Balladen und Gedichten von Äsop, Wilhelm Busch, Erich Kästner und Heinz Erhard. Es ist auch “tierisch hessisch“. Neben ei-genen Texten kommen auch andere Hessen (und Nichthessen) zu Wort. Aber auch Lyrik in hessischer Mundart von Ernst Schildger, Friedrich Stolze und vor allem Jakob Falk, dem Rüsselsheimer Mundartdichter, hat Renneisen parat.


Auf einer Pressekonferenz am Mittwoch, dem 8. Februar im GPR Klinikum gab der Präsident des Lions Clubs Rüsselsheim und Chefarzt der I. Medizinischen Klinik Professor Dr. Dimitri Flieger die Beweggründe für diese Veranstaltung bekannt. Unterstützung erhielt er vom 1. Vizepräsidenten des Lions Clubs und Vorstandsmitglied der Rüsselsheimer Volks-
bank Klaus Weber, den Clubmitgliedern Stefan Kaufmann (Public Relations & Online Medien) und Rüdiger Schmidt (Organisator der Veranstaltung) sowie Walter Renneisen selbst, der sein Programm bei der Veranstaltung darbieten wird. Der Geschäftsführer des GPR Gesundheits- und Pflegezentrums Rüsselsheim Friedel Roosen stellte während der Pressekonferenz heraus, wie wichtig ihm die Etablierung einer vollständigen Palliativstation am GPR Klinikum ist. Deshalb schätzt er sehr das Engagement des Lions Clubs Rüsselsheim, mit einer Benefizveranstaltung dafür zu werben und die benötigten Mittel aufzubringen.


Mittelfristig soll - nach dem Neubau des Bettenhauses C - im umzubauenden Altbaube-reich des derzeitigen Gebäudes G eine eigenständige Palliativstation entstehen, die zu guten Teilen aus eigenen Mitteln finanziert werden soll. Derzeit existieren am GPR Klinikum bereits eingestreute Palliativbetten innerhalb des onkologischen Schwerpunkts und eine entsprechende therapeutische Infrastruktur ist ebenfalls vorhanden. Ziel ist es jedoch, künftig eine eigenständige Palliativstation am GPR Klinikum in Rüsselsheim zu etablieren, die durch den Umbau direkt mit der onkologischen Station 22 a verzahnt ist und dadurch eine bestmögliche Betreuung von Palliativpatienten ermöglicht.


In einer Palliativstation werden Patienten aufgenommen, die eine palliativmedizinische und -pflegerische Versorgung benötigen. Ziel ist es, Menschen mit einer fortgeschrittenen unheilbaren Krankheit (wie beispielsweise Krebs, AIDS oder ALS) eine Linderung der Symp-tome zu gewähren, so dass sie den Rest ihrer Lebenszeit mit einer möglichst guten Lebensqualität und psychisch gestärkt verbringen können.


Es gilt der Grundsatz, diagnostische oder therapeutische Maßnahmen nur dann anzuwen-den, wenn sie einerseits dem Willen des Betroffenen entsprechen und andererseits mit hoher Wahrscheinlichkeit eine positive Auswirkung auf seine Lebensqualität haben. Dabei wird Menschen, die eine weit fortgeschrittene und nicht mehr heilbare Krankheit haben, eine Behandlung und Fürsorge zuteil, die auf die Lebensqualität zentriert ist.


Es geht nicht darum, eine Krankheit zu heilen, sondern quälende Symptome, beispielsweise Schmerzen zu lindern. Dabei steht der Mensch in seiner Ganzheit im Blick. So wird auch den seelischen und sozialen Nöten des Patienten Aufmerksamkeit geschenkt und im Dialog nach Möglichkeiten gesucht, diese ebenfalls zu lindern. Fragen nach dem Sinn finden hier ihren Platz. Diese Fürsorge schließt die Angehörigen und Freunde des Betroffenen mit ein.


Der Lions Club Rüsselsheim unterstützt schon seit einigen Jahren aktiv die Einrichtung einer Palliativstation am GPR Klinikum Rüsselsheim und schafft es immer wieder, attraktive Künstler zu gewinnen, die sich in den Dienst der guten Sache stellen. Der Abend mit Walter Renneisen fügt sich als Rarität in diese Reihe ein, denn das Programm wird eigens für diese Veranstaltung zusammengestellt. So verknüpft sich einmaliger Kunstgenuss mit der Unterstützung der guten Sache, die Menschen in größter Not zugute kommt.

 

Die BKK vor Ort und die Kreissparkasse Groß-Gerau haben im Vorfeld bereits zugesagt, im Rahmen der Veranstaltung jeweils 500,- Euro für die zukünftige Paliativstation zu spenden. Die Firma Opel stellt zudem als Hauptgewinne für eine Tombola vier Wochenenden mit einem Opel Ampera zur Verfügung.

 

Vorverkauf

Karten gibt es an allen Vorverkaufsstellen des Stadttheaters (z. B. Stadtbüros) zum Preis von 22,- € / ermäßigt 18,- € oder Online auf der Website des Stadttheaters: http://www.theater-ruesselsheim.de

 

Weitere Informationen gibt es auf der Webseite des Lions-Clubs Rüsselsheim: www.benefizkonzert.lions-ruesselsheim.de

(E-Mail: Benefizkonzert@lions-ruesselsheim.de)

 

 

 

 

Lions-Club Logo


Hintergrundinformation Lions International und Lions Club Rüsselsheim

Lions International (www.lionsclubs.org):
• Weltweit über 1.4 Millionen Mitglieder in über 200 Ländern
• In Deutschland cirka 50.000 Lions
• Gegründet 1917 in den USA von Melvin Jones, der den Dienst am Nächsten zum Hauptziel  der Vereinigung gemacht hat
• Das Wort ist gebildet durch die Anfangsbuchstaben der Grundidee: Liberty, Intelli-gence, Our Nations Safety
• Wesentliche Grundsätze: Verständigung unter den freien Völkern der Welt, Förde-rung der Grundsätze eines freien Staatswesens, aktives Eintreten für die bürgerliche, kulturelle, soziale und allgemeine Entwicklung in der Gesellschaft
• Wahlspruch aller Lions: We serve! (Wir dienen)

Lions Club Rüsselsheim (www.lions-ruesselsheim.de):
• Zählt aktuell 37 Mitglieder
• Gründung 1962 von 19 Herren aus Rüsselsheim und Groß-Gerau
• Die Mitglieder sind Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die sich durch ihr aktives Leben in der Gemeinschaft hervorgetan haben
• Unterstützung von sozialen und kulturellen Einrichtungen: Palliativstation GPR Klinikum, Rüsselsheimer Tafel, KlasseLauf (Lions-Quest - zusammen mit dem Lions Club Groß-Gerau und Mörfelden-Walldorf), Deutsche Liga für das Kind, verschiedene Kindergärten, Schulprojekte, Sportvereine, das Philippshospital, Altenheime, Hospizgesellschaft sowie Vereine mit dem Schwerpunkt der Seelsorge und sozialpsychiatrischen Hilfe,
• Gründung der Stiftung ,,ARQUE" (Arbeitsgemeinschaft querschnittsgelähmter Kin-der) vor 17 Jahren, zur Schulung von Eltern im Umgang mit ihren Kindern
• Finanzielle Unterstützung zum Aufbau einer Mädchenschule nebst Sozialstation in Afghanistan

 

 

Walter Renneisen
Der gebürtige Mainzer, (in Bensheim verheiratet, zwei Söhne, zwei Töchter) hat nach dem Abitur in Rüsselsheim an den Universitäten Köln und Mainz Theaterwissenschaft, Germa-nistik und Philosophie studiert. Als Musiker in einer Beatband (Schlagzeug) verdiente er sich in dieser Zeit das Geld für eine Schauspielausbildung. Nach dem Besuch der Westfälischen Schauspielschule in Bochum bekam er am dortigen Schauspielhaus sein erstes Engagement, dem Verpflichtungen an die Städtischen Bühnen Dortmund und an das Staatstheater Darmstadt folgten.

 

Walter Renneisen 1


Seit 1976 ist Renneisen als "freier Schauspieler" bei Hörfunk, Film und Fernsehen beschäftigt. Dem Theater blieb er verbunden durch häufige Gastrollen bei den Staatstheatern Stuttgart und Darmstadt, den Bühnen der Stadt Bonn, dem Deutschen Theater in Göttingen oder dem Fritz Rèmond Theater in Frankfurt. Festspiele (Ettlingen, Heppenheim, Mayen, Wunsiedel) stehen ebenso auf seinem Terminkalender, wie Tourneen ("Theater Unterwegs", "Eurostudio Landgraf" und "Münchner Tournee").


Seit 1993 betreibt er zusätzlich ein Gastspieltheater - Walter Renneisen Gastspiele - mit dem er eigene Produktionen auf Tournee schickt ("Der Kontrabaß" von Patrick Süskind, "Ein Bericht für eine Akademie" von Franz Kafka, "Die Sternstunde des Josef Bieder" von Eberhard Streul, Otto Schenk und Walter Renneisen) und Lesungen anbietet; u. a "Wer reitet so spät...", deutsche Balladen oder "Deutschland, Deine Hessen" ein Streifzug durch die Hessische Literatur.


Wichtige Rollen am Theater waren für ihn Sosias ("Amphitryon", Kleist), Figaro ("Der tolle Tag", Beaumarchais), Mephisto ("Urfaust", Goethe), Arturo Ui ("Der aufhaltsame Aufstieg des Herrn Arturo Ui", Brecht), Franz Moor ("Die Räuber", Schiller), Ströbel ("Moral", Tho-ma), Cyrano ("Der arme Cyrano", Rostand/Kohout), Scapin ("Die Schelmenstreiche des Scapin", Moliere), Lyman ("Talfahrt", Miller), Yvan ("Kunst", Reza), Salieri ("Amadeus", Shaffer).


Walter Renneisen wirkte in über 200 Hörspielen mit (u. a. als Er in "Nachtschatten" und als Gimli in "Der Herr der Ringe") und in zwei Spielfilmen spielte er eine Hauptrolle ("Regentropfen", "Linda").


Im Fernsehen spielte er sowohl klassische Rollen, u. a. in "Don Carlos" (Domingo), "Wal-lenstein" (Graf Isolani), "Glasmenagerie" (Jim), als auch Serienrollen in "Rote Erde", oder "Der König" oder Gastrollen in "Tatort", "Der Alte", "Derrick", "Ein Fall für zwei", "Adelheid und ihre Mörder", "Siska"; aber auch Rollen in Fernsehspielen (“Der Nebenbuhler“, “Ein unvergessliches Wochenende in Salzburg“).


1985 erhielt Walter Renneisen den Hörspielpreis der Kriegsblinden,


1995 den Adolf Grimme Preis,


2004 den hessischen Verdienstorden und


2005 Sonderpreis der INTHEGA.



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