Wussten Sie, dass...

... ca. 1,5 Mio. Menschen
in Deutschland an
einer Herzschwäche
leiden?

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Chefarzt Professor Dr. med.
Hans-Jürgen Rupprecht

 

Vorzimmer 
Ute Gerhard & Anja Kunkel
Telefon:  06142 88-1331
Telefax:   06142 88-1224

E-Mail: fa-kardiologie@
GP-Ruesselsheim.de

 

Funktionsbereiche

Invasive Kardiologie/Herzkatheterlabor

Das Herzkatheterlabor ist durch die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie als Weiterbildungsstätte/Qualifizierungsstätte der Zusatzqualifikation Interventionelle Kardiologie zertifiziert.

Unter der Leitung des leitenden Oberarztes und Chefarztstellvertreters cimzetes föiskolai tanár (Prof.) Dr. med. Ralf Blank, und zugleich Leiter der Qualifizierungsstätte, sowie Herrn Prof. Dr. med. Hans-Jürgen Rupprecht als stellv. Leiter der Qualifizierungsstätte bildet das Herzkatheterlabor einen zentralen Punkt in der täglichen Arbeit der II. Medizinischen Klinik. Jährlich werden etwa 1.900 Linksherzkatheteruntersuchungen und rund 880 Ballondilatationen und Stentimplantationen durchgeführt. Das Herzkatheterlabor steht täglich 24 Stunden zur Notfalldiagnostik und Therapie, insbesondere des akuten Koronarsyndroms (ACS), zur Verfügung. Für Patienten mit schwerer Funktionsstörung des Herzmuskels steht eine intraaortale Ballonpumpe (IABP) bereit. Zur genaueren Beurteilung von Koronarstenosen können intrakoronare Blutflussmessungen (FFR) und optische Kohärenztomographie (OCT) durchgeführt werden.

 

 

Wir haben teilgenommen am klinischen Audit des Clinotel-Krankenhausverbunds im Bereich "Qualität und Sicherheit" des akuten Koronarsyndroms

Zum weiteren Leistungsspektrum des Herzkatheterlabors zählen neben den bereits erwähnten Verfahrendie Rechtsherzkatheteruntersuchung mit Hämodynamikmessung und Shuntdiagnostik, die Myokardbiopsie, PFO-Verschluss, die Nierenarterienangiographie und die Nierenarterienablationstherapie/renale Denervierung zur Therapie des therapieresistenten Bluthochdrucks.

Bezüglich der strukturellen Herzerkrankungen besteht ein TAVI (interventioneller Aortenklappenersatz) Kooperationsprogramm mit dem St. Josefs-Hospital Wiesbaden und der Universitätsklinik Frankfurt.

Im Kampf gegen den Herzinfarkt gibt es ein großes Problem: die sogenannte Prähospitalzeit. Diese beschreibt den Zeitabschnitt zwischen Infarkt und Beginn der Behandlung im Klinikum beziehungsweise Herzkatheterlabor. Hierzu leistet die Deutsche Herzstiftung bundesweite Öffentlichkeitsarbeit („Herzinfarkt? Niemals zögern-Notruf wählen“), um auf diesen entscheidenden Zeitfaktor hinzuweisen.

 

Das Herzkatheterlabor steht 24 Stunden,

365 Tage im Jahr zur Notfalldiagnostik und -therapie zur Verfügung.

Herzkatheteruntersuchung (Koronarangiographie)

Die Herzkranzgefäße sind die Blutgefäße, die den Herzmuskel selbst mit Blut, mit Sauerstoff und Energiestoffen versorgen. Die Erkrankung dieser Gefäße führt zu einer Verengung der Blutbahn, zu Störungen der Versorgung des Herzmuskels. Verschließt sich ein Gefäß bedeutet dies meist den Herzinfarkt, der Herzmuskel stirbt in einem Bereich ab, es bildet sich eine Narbe.
Bei der Herzkatheteruntersuchung wird von den Gefäßen der Leiste aus oder zunehmend über, sofern möglich, die Gefäße des Handgelenks ein dünner Katheter bis zum Ursprung der beiden Herzkranzgefäße (an der Hauptschlagader) vorgeschoben.
Durch das Einspritzen von Kontrastmittel kann das Gefäß auf dem Röntgenschirm sichtbar gemacht werden. Verengungen (Stenosen), die die Durchblutung behindern und Herzschmerzen oder einen Herzinfarkt auslösen, lassen sich exakt beurteilen.

 
Nach der Herzkathetersuchung lässt sich die weitere Behandlung festlegen:
•  Ballondilatation / Stentimplantation
•  Bypassoperation
•  Medikamentenbehandlung

Unnötige Stentbehandlungen können vermieden werden, wenn bei der Herzkatheteruntersuchung zusätzlich eine Druckdrahtmessung durchgeführt wird, um Engstellen mit gestörtem Blutfluss herauszufinden. Dieses Verfahren der Druckdrahtmessung während der Herzkatheteruntersuchung, bei der ein sehr dünner und flexibler Draht ins Herzkranzgefäß eingeführt wird, um die sogenannte Flussreserve zu messen, steht auch im Herzkatheterlabor der II. Medizinischen Klinik zur Verfügung. Somit können die Engstellen identifiziert werden, die tatsächlich einen Stent benötigen. Zum Einsatz kommen neben den konventionellen Metallstents (BMS), medikamentös beschichtete Stents (DES), und bei entsprechender Indikation Stents der neuesten Generation, sogenannte selbstauflösende Stents - Scaffolds (BVS). Damit nach den angeführten kathetertechnischen Eingriffen die Koronargefäße beziehungsweise die Bypässe für die kommenden Jahre offen bleiben, sollten blutverdünnende Medikamente, beispielsweise die sogenannten „Thrombozytenfunktionshemmer“ (Blutplättchenhemmer) regelmäßig eingenommen werden.

Ferner empfiehlt es sich, Medikamente zur Blutdrucksenkung, Herzmuskelstärkung und Fettsenker (beispielsweise ß-Blocker, ACE-Hemmer, Statine) regelmäßig einzunehmen, um der Arteriosklerose (Gefäßverkalkung) vorzubeugen und den Langzeiterfolg und die Langzeitprognose der Gesamterkrankung zu verbessern.

 

Rhythmologie

Unter der Leitung von Oberarzt Dr. Carsten Nalenz werden im Rahmen der Behandlung von Herzrhythmusstörungen und zum Schutz vor dem plötzlichen Herztod Herzschrittmacher und Defibrillatoren (ICD) implantiert. Bei der Behandlung der medikamentös therapierefraktären Herzschwäche spielt die Versorgung mit Resynchronisationsschrittmachern (CRT) eine zunehmende Rolle, um verlorene Lebensqualität zurückzugeben. Geeignete Patienten mit speziellen Krankheitsbildern werden seit 2011 für einige Wochen bis Monate mit einer Defibrillatorweste geschützt. Auch können sogenannte Loop-Recorder zur Aufzeichnung von EKG-Episoden bei unklaren Bewusstlosigkeiten (Synkopen) implantiert werden.

 

 

Oberarzt Dr. Carsten Nalenz an seinem Arbeitsplatz der Rhythmusambulanz.

Jedem Patienten kann für seine individuelle Herzrhythmusstörung ein optimales Schrittmachersystem bereitgestellt werden: Neben einer Indikationssprechstunde werden Patienten in einer Spezialambulanz langfristig betreut.

 

Nicht invasive kardiologische Funktionsdiagnostik

Neben EKG, Langzeit-EKG, Belastungs-EKG und Langzeit-Blutdruckmessung stellt das Echolabor unter der Leitung von Oberärztin Dr. Alexandra Bertz und Funktionsoberarzt Dr. Christoph Fleckenstein ein weiteres Hauptaufgabenfeld im klinischen Alltag der II. Medizinischen Klinik dar.

 

Funktionsoberarzt Dr. Christoph Fleckstein am Echogerät, das unverzichtbar für die kardiologische Diagnostik ist

Im Rahmen der nicht invasiven Bildgebung werden im Echokardiographie- und Duplexsonographie-Labor jährlich rund 9.000 Untersuchungen durchgeführt. Hierfür stehen drei moderne Ultraschallgeräte sowie ein tragbares, mobiles Ultraschallgerät zur Verfügung.

 

Dabei kommen folgende Untersuchungen täglich zur Anwendung:

• transthorakale Echokardiographie (einschließlich 4-D-Echokardiographie)
• transösophageale Echokardiographie
• Stress- und die Kontrast-Echokardiographie
• Duplexsonographie (zur Abbildung des extracraniellen Carotisstrombahngebietes sowie der peripheren Arterien und Venen)

 

Zur Komplettierung der nicht invasiven Bildgebung werden Kardio-CT-Untersuchungen in Kooperation in der Radiologischen Klinik Dr. Wieschen im Hause sowie Kardio-MRT-Untersuchungen in der Radiologischen Praxis Jennert in Weiterstadt durchgeführt.

 

Intensivmedizin

 

 

Stationsführende Oberärztin Katherina Auerhammer (links) ist verantwortlich für die Intensivstation

Auf unserer internistischen Intensivstation (9 Intensivbetten, 5 Beatmungsplätze, 3 Intermediate Care-Überwachungsbetten) unter der Leitung der stationsführenden Oberärztin Katherina Auerhammer und des weiterbildungsermächtigten Arztes, cimzetes föiskolai tanár (Prof.) Dr. med. Ralf Blank werden Patienten mit schwerwiegenden internistischen Krankheitsbildern und Verläufen behandelt. Dabei werden alle diagnostischen und therapeutischen Verfahren der modernen Intensivmedizin - wie invasive und nicht invasive Beatmung, Punktionstracheotomie, Hämodialyse, Kreislaufunterstützungssysteme, Kühlsysteme nach Reanimation - angewandt. Eine abgestimmte Zusammenarbeit und enge Kooperation mit den anderen Kliniken des Hauses ist selbstverständlich.

 

Chest Pain Unit (CPU)

 

In der im Aufbau befindlichen sogenannten Brustschmerzeinheit werden unter der Leitung von Oberarzt Rudolf Henrich Theis Patienten mit akutem Brustschmerz schnellstmöglich diagnostisch abgeklärt, um eine rasche - oft lebensrettende - Therapie zu realisieren. Räumlich der Notaufnahme angegliedert, wird dies unter anderem durch die seit vielen Jahren bewährte 24-Stunden-Bereitschaft im Herzkatheterlabor für Patienten mit akutem Herzinfarkt ermöglicht.


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OA-Prof-Dr-Rralf-Blank

 

Ltd. Oberarzt

cimzetes föiskolai tanár (Prof.)

Dr. med. Ralf Blank

 

Leiter invasive Kardiologie

 

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E-Mail: blank@
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Oberarzt Dr. med. 
Michael C. Bott

 

Leiter Rhythmologie

 

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