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GPR

Informationen für Bewerber

Weiterbildungscurriculum Kardiologie

II. Med. Klinik, GPR Klinikum
Weiterbildungscurriculum Kardiologie
Weiterbildungsbefugter: Prof. Dr. H.-J. Rupprecht
Facharzt für Innere Medizin/Kardiologie/Intensivmedizin

 

Zur Erfüllung unserer anspruchsvollen Tätigkeit ist die Medizinische Klinik auf hochqualifizierte und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus unterschiedlichen Berufsgruppen angewiesen. Teamgeist, Freude am Lernen, verbunden mit der Möglichkeit einer regelmäßigen Supervision, führen dabei zum Erfolg. Spezielle Interessen werden von uns besonders gefördert. Durch dieses moderne Personalkonzept ist es in den vergangenen Jahren gelungen, viele Kolleginnen und Kollegen erfolgreich und praxisnah zur Fachärztin/Facharzt für Kardiologie auszubilden.

Im folgenden Curriculum stellen wir den Ausbildungsweg dar. Durch die damit geschaffene Transparenz wird deutlich, dass Ausbildung für uns nicht dem Zufall überlassen wird.


Weiterbildungsziel:

Ziel der Weiterbildung ist die Erlangung der Facharztkompetenz Kardiologie nach Ableistung der vorgeschriebenen Weiterbildungszeiten und Weiterbildungsinhalte einschließlich der Inhalte der Basisweiterbildung.

 

Abweichungen können sich im Rahmen der individuellen Personalentwicklung ergeben.
Prinzipiell ist die Weiterbildung ein „Nebenprodukt“ der ärztlichen Tätigkeit

 

 

I. Allgemeines:

Abteilungsbeschreibung:
- Anzahl der Betten:   96
- Fälle pro Jahr (2010):  4958

 

Grundlage der Weiterbildung zum Facharzt Innere Medizin/SP Kardiologie am GPR Klinikum ist die Weiterbildungsordnung der Landesärztekammer Hessen in ihrer derzeit gültigen Beschlussfassung vom 01.11.2005.


Die Weiterbildung folgt einer vorangegangenen dreijährigen Basis-Weiterbildung Innere Medizin oder nach dem Abschluss des Facharztes für Innere Medizin (60 Monate - 5 Jahre).

 

Innerhalb der Weiterbildungszeit von 3 Jahren ist der Ablauf des Curriculums in sog. Modulen organisiert. Diese Module spiegeln die wesentlichen Schwerpunkte der Kardiologie wieder. Im Einzelnen sind dies:

 

- Modul 1: Stationsarbeit/ Chest Pain Unit („Brustschmerzeinheit“)
- Modul 2: Internistische Intensivmedizin/Intermediate Care
- Modul 3: Nichtinvasive Funktionsdiagnostik/kard. Ambulanz
- Modul 4: Herzkatheterlabor
- Modul 5: Elektrotherapie

 

Nach jedem Modul findet ein Mitarbeitergespräch statt.

 

In diesen 5 Modulen werden die vorgeschriebenen Basiskompetenzen und Richtzahlen mindestens erreicht, oft jedoch auch überboten.


Integraler Bestandteil der Curriculums sind darüber hinaus die täglichen Fallbesprechungen und klinischen Problemdiskussionen sowie die abteilungsinternen Weiterbildungen, welche zumeist aktuell-wissenschaftliche Themen der Kardiologie zum Inhalt haben. Eine örtliche Besonderheit des GPR-Klinikums stellt die unmittelbare Vernetzung zur Kardiochirurgie Universitätsmedizin Mainz (Direktor Prof. Dr. Vahl) dar. Patienten mit Indikation zum kardiochirurgischen Eingriff (z.B. Bypass-Operation, Klappenersatz) werden dem Chirurgen durch den Auszubildenden i.R. einer interdisziplinären Fall/Videoaufnahme vorgestellt und in Anwesenheit der verantwortlichen Oberärzte/-innen diskutiert.

 

 

II. Verantwortliche:

Hauptverantwortlich für die Gewährleistung und Durchführung der Weiterbildungsinhalte ist der Chefarzt der Einrichtung, Herr Prof. Dr. med. H.-J. Rupprecht. Er begleitet die Weiterbildung der Ärzte/-innen gemeinsam mit den in den einzelnen Bereichen tätigen Oberärzten/-innen. Letztere sind für die nachvollziehbare Dokumentation der Basiskompetenzen und Richtzahlen verantwortlich.

 

Ein gewählter Assistentensprecher ist in die Umsetzung eines Rotationsplans durch die einzelnen Module eingebunden.

 


III. Module:
Modul 1 (Stationsarbeit):

Dieses Modul steht am Anfang der Tätigkeit im Bereich Kardiologie und umfasst die Aufnahme und Versorgung stationärer Behandlungsfälle - elektiver wie auch Notfallpatienten. Der Arzt in Weiterbildung vertieft seine Kenntnisse in der Anwendung kardiovaskulärer Medikamente sowie der Indikationsstellung für die gängigen Untersuchungs- und Behandlungsverfahren. Dazu gehört auch die umfassende Befundung der EKG-Diagnostik einschließlich Langzeit-EKG (interne Richtzahl: 300), Belastungs-EKG (100) und Spiroergometrien (10)

 

Modul 2 (Internistische Intensivmedizin/Intermediate Care): 

Dieses Modul durchläuft der Arzt in Weiterbildung auf der hausinternen internistisch geführten Intensivstation - zumeist während des zweiten Weiterbildungsjahres.

 

Inhaltlich werden die grundlegenden Fertigkeiten der Intensivmedizin vermittelt. Im einzelnen: Grundlagen der maschinellen Beatmung, hämodynamisches Monitoring, Intubation, kardiopulmonale Reanimation, Differenzialtherapie kreislaufwirksamer Medikamente sowie Anlage von zentralen Venenkathetern und Thoraxdrainagen. (siehe Weiterbildungscurriculum Intensivmedizin).

 

Ebenso fallen die Anlage von passageren Schrittmachersonden (50) sowie die Durchführung von Rechtsherzkatheteruntersuchungen in dieses Modul (100).

 

Modul 3 (Nichtinvasive Funktionsdiagnostik)

Dieses Modul findet im Echokardiographie-/Ultraschalllabor sowie den Räumen der Funktionsdiagnostik statt.

 

Unter oberärztlicher Aufsicht übernimmt der Auszubildende die selbständige Durchführung der echokardiographischen Routinediagnostik einschließlich aller anfallenden transthorakalen (500) und transoesophagealen (50) Echokardiographien, Stress-Echokardiographien (100), Echokontrastuntersuchungen (50). Eingeschlossen sind Farbduplexuntersuchungen peripherer und herznaher Arterien und Venen (100). Klinisch relevante und interessante Befunde werden in der Fallkonferenz vorgestellt und mit den Oberätzen und dem Chefarzt diskutiert.

 

Die umfassende Befundung der EKG-Diagnostik einschließlich Langzeit-EKG, Belastungs-EKG und Spiroergometrien (in Kooperation mit der pulmologischen Praxis Dr. Rau/v. Mallinckrodt am Klinikum) werden bereits im Modul 1 (Stationsarbeit) erlernt.


Im Modul 3 besteht auch die Möglichkeit fachübergreifende bildgebende Verfahren und Funktionsdiagnostiken kennen zulernen. Im GPR-Klinikum werden alle gängigen Methoden und Verfahren der Invasiven Kardiologie vorgehalten (incl. IABP, FFR-Messung, PFO-Verschluss, CTO-Rekanalisation). Koronar-CT, Myokardszintigraphie werden in der Abteilung für Radiologie des GPR (Dr. Wieschen) durchgeführt. Kardio-MRT-Untersuchungen erfolgen in der Abteilung für Radiologie der Universitätsmedizin Mainz.


Modul 4 (Herzkatheterlabor):

Zum Abschluss des Curriculums wird der Auszubildende zunächst unter Anleitung von Prof. Dr. H.-J. Rupprecht und dem Oberarzt des HKL und ltd. Oberarzt Dr. Blank in der Durchführung diagnostischer Links-/Rechtsherzkatheteruntersuchungen angewiesen, um diese später selbständig durchzuführen (300 LHK, 100 RHK). Zunächst führen die Auszubildenden arterielle Punktionen und Ventrikulographien sowie Rechtsherzkatheteruntersuchungen (Druckmessung, Oximetrie, Thermodilution) durch. Haben sie in diesen Techniken Sicherheit, folgt die selektive Koronarangiographie nach Judkins und modifiziert nach Sones (Punktion der A. brachialis) sowie der Zugang über die A. radialis. Später folgen spezielle Techniken wie Perikardpunktion und transseptale Punktion. Alle vom Auszubildenden erhobenen Befunde werden entweder Prof. Dr. H.-J. Rupprecht oder einem verantwortlichen Oberarzt vorgestellt und mit diesem erörtert. Bei anfallenden  Koronarinterventionen hospitiert der Auszubildende zunächst, um später dabei zu assistieren. Bei persönlicher und fachlicher Eignung wird sie/er später in deren selbständiger Durchführung unterwiesen.


Modul 5 (Elektrotherapie):
1) Im Modul „Elektrotherapie“ erhält der Auszubildende Grundkenntnisse in der Schrittmacher- und Defi-Therapie inkl. CRT-System-Untersuchungen.
Der Auszubildende nimmt regelmäßig an der Schrittmacher- (100 Pflicht) und ICD-Sprechstunde (10 Pflicht) sowie der Rhythmussprechstunde teil und führt diese nach einer Einarbeitungsphase unter oberärztlicher Anleitung selbständig durch. Da die kardiale Resynchronisationstherapie im GPR-Klinikum einen besonderen Stellenwert hat, hat der Auszubildende ausgiebig Gelegenheit, diese Methode kennen zu lernen (Indikationsstellung, Implantationstechniken, Lösungen typischer Probleme der Resynchronisation sowie spezifische Nachsorge mit AV- und VV-Delayoptimierung). Des Weiteren besteht die Möglichkeit, Schrittmacherimplantationen und ICD/CRT-Implantationen selbst zu erlernen.

 

2) Grundkenntnisse der Elektrophysiologie und Vorhofflimmerablationen können in Kooperation mit dem kardiologischen/angiologischen Zentrum in Frankfurt (CCB) erworben werden. Dabei besteht auch die Möglichkeit His-EKG abzuleiten sowie Mapping des Koronarvenensinus, programmierte Vorhof- und Ventrikelstimulationen als auch Ablationen durchzuführen.

 


IV. Dokumentation:
Die Dokumentation der in den Modulen geleisteten Richtzahlen erfolgt auf den von der Landesärztekammer Hessen ausgegebenen Formbögen durch die verantwortlichen Oberärzte/-innen. Die Verantwortung für die Führung der Formbögen und deren Vorlage liegt beim Auszubildenden. Das Abschlusszeugnis wird durch den Weiterbilungsbeauftragten
Prof. Dr. H.-J. Rupprecht erstellt.

 

 

V. Vorlagen/Formulare/Arbeitszeittafel:
- Dokumentationsbögen der LÄK Hessen/Zeugnisanlagen.
- Einarbeitungsplan für Mitarbeiter
- Arbeitszeittafel

Weiterbildungscurriculum Innere Medizin

Weiterbildungscurriculum Innere Medizin
Weiterbildungsermächtigte: Prof. Dr. D. Flieger, I. Med. Klinik
(zusammen 60 Monate): Prof. Dr. H.-J. Rupprecht, II. Med. Klinik


- Anzahl der Betten:   167
- Fälle pro Jahr (2010):  8915
(I. & II. Med. zusammen)


Grundlage ist die Weiterbildungsordnung für Ärztinnen und Ärzte in Hessen vom 15.08.2005 mit letzter Änderung vom 05.05.2010.


Zur Erfüllung unserer anspruchsvollen Tätigkeit ist die Medizinische Klinik auf hochqualifizierte und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus unterschiedlichen Berufsgruppen angewiesen. Teamgeist, Freude am Lernen, verbunden mit der Möglichkeit einer regelmäßigen Supervision, führen dabei zum Erfolg. Spezielle Interessen werden von uns besonders gefördert. Durch dieses moderne Personalkonzept ist es in den vergangenen Jahren gelungen, viele Kolleginnen und Kollegen erfolgreich und praxisnah zur Fachärztin/Facharzt für Innere Medizin auszubilden.

Im folgenden Curriculum stellen wir den Ausbildungsweg dar. Durch die damit geschaffene Transparenz wird deutlich, dass Ausbildung für uns nicht dem Zufall überlassen wird.


Weiterbildungsziel:

Ziel der Weiterbildung ist die Erlangung der Facharztkompetenz Innere Medizin nach Ableistung der vorgeschriebenen Weiterbildungszeiten und Weiterbildungsinhalte einschließlich der Inhalte der Basisweiterbildung.

 

Abweichungen können sich im Rahmen der individuellen Personalentwicklung ergeben.
Prinzipiell ist die Weiterbildung ein „Nebenprodukt“ der ärztlichen Tätigkeit

 

Weiterbildungszeit:

60 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten an einer Weiterbildungsstätte gemäß § 5 Abs. 1 Satz 1, davon

 

• 36 Monate in der stationären internistischen Patientenversorgung (Basisweiterbildung) und
• 24 Monate stationäre Weiterbildung in den Facharztkompetenzen Innere Medizin und/oder Innere Medizin-Kardiologie,-Angiologie,-Gastroenterologie,-  

  Hämatologie/Onkologie,-Endokrinologie und Diabetologie,-Nephrologie,-Pulmologie,-Rheumatologie, die in mindesten 2 verschiedenen Facharztkompetenzen   

  abgeleistet werden, davon
   - 6 Monate internistische Intensivmedizin, die auch während der Basisweiterbildung absolviert werden können.

 

Werden im Gebiet Innere Medizin 2 Fachkompetenzen erworben, so beträgt die gesamte Weiterbildungszeit mindestens 8 Jahre. (Also 5-J. Internist+3 J. WB-Kardiologie).


Weiterbildungsinhalt:

Erwerb von Kenntnissen, Erfahrungen und Fertigkeiten in

 

- den gemeinsamen Inhalten der Basisweiterbildung
- der Diagnostik, Beratung und Behandlung bei auftretenden Gesundheitsstörungen und Erkrankungen des Gebietes im unausgelesenen Patientengut
- interdisziplinärer Koordination einschließlich der Einbeziehung weiterer ärztlicher, pflegerischer und sozialer Hilfen in Behandlungs- und Betreuungskonzepte,

   insbesondere bei multimorbiden Patienten
- der Erkennung und konservativen Behandlung der Gefäßkrankheiten einschließlich Arterien, Kapillaren, Venen- und Lymphgefäße und deren Rehabilitation
- der Vorbeugung, Erkennung und Behandlung von Stoffwechselleiden einschließlich des metabolischen Syndroms und anderer Diabetes-assoziierten

   Erkrankungen
- der Ernährungsberatung und Diätetik bei Erkrankungen der Verdauungsorgane einschließlich enteraler und parenteraler Ernährung
- der Erkennung sowie konservativen Behandlungn von angeborenen und erworbenen Erkrankungen des Herzens, des Kreislaufs, der herznahen Gefäße, des

   Perikards
- der Erkennung und konservativen Behandlung der akuten und chronischen Nieren- und renalen Hochdruckerkrankungen sowie deren Folgeerkrankungen
- der Erkennung und Behandlung der Erkrankungen der Lunge, der Atemwege, des Mediastinums, der Pleura einschließlich schlafbezogener Atemstörungen sowie

   der extrapulmonalen Manifestationen pulmonaler Erkrankungen
- der Erkennung und konservativen Behandlung der rheumatischen Erkrankungen einschließlich der entzündlich-rheumatischen Systemerkrankungen wie

   Kollagenosen, der Vaskulitiden, der entzündlichen Muskelerkrankungen und Osteopathien
- der Symptomatologie und funktionellen Bedeutung von Altersveränderungen sowie Erkrankungen und Behinderungen des höheren  Lebensalters
- geriatrisch diagnostischen Verfahren zur Erfassung organbezogener und übergreifender motorischer, emotioneller und kognitiver Funktionseinschränkung
- der intensivmedizinischen Basisversorgung
- Erkennung von Krankheiten durch Umwelt-Noxen und durch Arbeitsplatzeinflüsse
- Erkennung und Behandlung der gebietsbezogenen Infektionskrankheiten einschließlich der Tuberkulose
- der Erkennung und Behandlung der Erkrankungen des Blutes, der blutbildenden Organe und des lymphatischen Systems
- der Erkennung und Behandlung der Krankheiten der Verdauungsorgane einschließlich deren Infektion, z.B. Virushepatitis, bakterielle Infektionen des

   Intestinaltraktes
- der Indikationsstellung, Mitwirkung, Fortführung und Überwachung der gebietsbezogenen Tumortherapie
- der interdisziplinären Indikationsstellung zu chirurgischen, strahlentherapeutischen und nuklearmedizinischen Maßnahmen
- der Erkennung von Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates unter besonderer Berücksichtigung funktioneller Störungen

 

Definierte Untersuchungs- und Behandlungsverfahren:
- Echokardiographie sowie Doppler-/ Duplex-Untersuchungen des Herzens und der herznahen Gefäße
- Indikationssellung zur TEE
- Mitwirkung bei ultraschallgestützten Punktionen
- Mitwirkung bei Bronchoskopien einschließlich broncho-alveolärer Lavage
- Ösophago-Gastro-Duodenoskopie einschließlich interventioneller Notfall-Maßnahmen, z.B. Blutstillung, Varizensklerosierung, perkutane-endoskopische

   Gastrostomie (PEG)

- Rektoskopie einschließlich endoskopischer Blutstillung
- Therapie vital bedrohlicher Zustände, die Aufrechterhaltung und Wiederherstellung bedrohter Vitalfunktionen mit den Methoden der Notfall- -und

   Intensivmedizin. Hierzu gehören insbesondere auch Intubation, Beatmungsbehandlung sowie Entwöhnung von der Beatmung einschließlich nichtinvasiver 

   Beatmungstechniken, hämodynamisches Monitoring, Schockbehandlung, Schaffung zentraler Zugänge, Defibrillation, Schrittmacherbehandlung.


Weiterbildungsmodule:

Modul 1:    (1.-2. Jahr) Stationäre internistische Basisversorgung

 

Modul 2:    (3. Jahr) Intensivmedizin

 

Modul 3:    (3. Jahr) Notfallmedzin/Notaufnahme/Chest pain Unit

 

Modul 4:    (4. Jahr)  Rotation I. Med. Klinik   

                   a) stationäre internistische Basisversorgung
                   b) Funktionsdiagnostik

 

Modul 5:    (5. Jahr) Funktionsdiagnostik II. Med. Klinik und spezielle kardiologische Station

 

Nach jedem Modul wird ein Mitarbeitergespräch geführt.


Inhalte der Weiterbildungsmodule:
Modul 1:
- Im 5. Monat Personalentwicklungsgespräch vor Ende der Probezeit mit zusätzlicher
   Stellungnahme der Oberärzte und der Pflegedienstleitung
- Strahlenschutzkurs gemäß Röntgenverordnung extern
- Kenntnisse in der Überleitung und Weiterversorgung mit Sozialdienst
- Kenntnisse der Indikationsstellung und Beurteilung von Rehabilitationsmaßnahmen
- Indikation, Wirkungsweise, Beurteilung von Methoden und Verfahren in der Krankengymnastik, Physikalischen Therapie, Ergotherapie im täglichen Gespräch mit

  den Mitarbeitern der Abteilung für Physiotherapie und Physikalischer Therapie
- Einarbeitung in die Wissensdatenbank (Intranet, up-to-date)
- Teilnahme an Veranstaltungen im Rahmen der Landesärztekammer Hessen
- Ausbildung in der Sonographie Abdomen und Schilddrüse
- Stationsdienst und Betreuung diff. diagnostisch schwieriger Fälle, insbesondere auf dem Gebiet der Infektiologie, Gastroenterologie, Geriatrie, Pulmologie,

   Stoffwechselerkrankungen, Tumorerkrankungen
- Fallbesprechungen mit den Hämatologen, Onkologen, Pulmologen/Tumorboard
- Patientenschulungen, insbesondere auf dem Gebiet der Pulmologie, Kardiologie, Diabetologie
- Gesundheitsberatung zur Primär-Sekundarprävention
- Erstellung von Ernährungsplänen
- Einarbeitung in die Funktionsdiagnostik, insbesondere EKG, LZ-EKG, Lungenfunktion, Ergometrie, LZ-RR
- Personalentwicklungsgespräch anhand des Ausbildungsordners (wird vom Ltd. Oberarzt geführt und aktualisiert)
- Sobald die Qualilfikation durch den Chefarzt nach Rücksprache mit den Oberärzten (Check-Listen-System) festgestellt wurde, Übernahme von Diensten, gemäß

  Arbeitszeitgesetz

 

Modul 2:
- Kurs der Internistischen Intensivmedizin 1 Woche extern
- Einarbeitung in die Internistische Intensivmedizin
- Weiterbildung zur Intensivmedizin


Modul 3:
- Mitarbeit unter Supervision in der Notfallmedizin (NotfallaufnahmeWeiterbildung, Notfallmedizin/Chest pain Unit


Modul 4:
- Gastroskopie, Sigmoidoskopie, Abdomensonographie, Schilddrüsensonographie
- Gastro -und Coloskopien-Mitwirkung, PEG-Anlagen und Entfernung
- Punktionen von Körperhöhlen und Organen wie Leber, Knochenmark
- Stationsarzt auf einer Internistischen Station
- (Fortsetzung der im 1. und 2. Jahr erlernten Kenntnisse)
- Fortsetzung der Stationsarbeit in Rotation


Modul 5:
- Ultraschall der peripheren Venen und Arterien
- Echokardiographie
- Kennenlernen von Strukturen und Arbeitsabläufen im ambulanten Bereich (fakultativ)
- Erstellen von Gutachten mit kritischer Stellungnahme
- Gutachten mit eingehendem Literaturstudium
- Personalentwicklungsgespräch (ggf. weitere Spezifizierung)
- Zeugnis zur Anmeldung zur Prüfung
- An der Klinik besteht die Möglichkeit, die Zusatzqualifikation Kardiologie (Prof. Rupprecht, Chefarzt) und Intensivmedizin (Ltd. Oberarzt Dr. Blank) abzuleisten

Weiterbildungscurriculum Intensivmedizin

II. Med. Klinik, GPR Klinikum
Weiterbildungscurriculum Intensivmedizin
Chefarzt Prof. Dr. med. H.-J. Rupprecht

Weiterbildungsermächtigter:
Leitender Oberarzt cimzetes föiskolai tanár (Prof.) Dr. med. Ralf Blank,

Facharzt für Innere Medizin/Kardiologie, Intensivmedizin/Notfallmedizin

 

Zur Erfüllung unserer anspruchsvollen Tätigkeit ist die Medizinische Klinik auf hochqualifizierte und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus unterschiedlichen Berufsgruppen angewiesen. Teamgeist, Freude am Lernen, verbunden mit der Möglichkeit einer regelmäßigen Supervision, führen dabei zum Erfolg. Spezielle Interessen werden von uns besonders gefördert. Durch dieses moderne Personalkonzept ist es in den vergangenen Jahren gelungen, viele Kolleginnen und Kollegen erfolgreich und praxisnah zur Fachärztin/Facharzt für Intensivmedizin/Notfallmedizin auszubilden.

Im folgenden Curriculum stellen wir den Ausbildungsweg dar. Durch die damit geschaffene Transparenz wird deutlich, dass Ausbildung für uns nicht dem Zufall überlassen wird.


Weiterbildungsziel:

Ziel der Weiterbildung ist die Erlangung der Facharztkompetenz Intensivmedizin nach Ableistung der vorgeschriebenen Weiterbildungszeiten und Weiterbildungsinhalte einschließlich der Inhalte der Basisweiterbildung.

 

Abweichungen können sich im Rahmen der individuellen Personalentwicklung ergeben.
Prinzipiell ist die Weiterbildung ein „Nebenprodukt“ der ärztlichen Tätigkeit


- Anzahl der Betten:  17: 9 Intensiv, 3 Intermediate Care, 5 Stroke Unit Betten
- Fälle pro Jahr: 1693

 

Die Weiterbildung Intensivmedizin umfasst in Ergänzung zu einer Facharztkompetenz die Intensivüberwachung und Intensivbehandlung von Patienten, deren Vitalfunktionen oder Organfunktionen in lebensbedrohlicher Weise gestört sind und durch intensive therapeutische Verfahren unterstützt oder aufrechterhalten werden müssen.

 

Ziel der Weiterbildung ist es, nach 24-monatiger Ausbildungszeit die fachliche Kompetenz im Bereich der intensivmedizinischen Versorgung von Patienten zu erlangen.


Voraussetzung für die Weiterbildung (Internistische) Intensivmedizin ist eine Facharztanerkennung im Bereich der Inneren Medizin. Die Weiterbildungszeit beträgt 24 Monate, wovon 6 Monate intensivmedizinische Ausbildungszeit i.R. der Facharztweiterbildung anerkannt werden können.

 

Weiterbildungsinhalt (Weiterbildungsordnung für Ärzte und Ärztinnen in Hessen vom 01.11.2005):

Erwerb von Kenntnissen, Erfahrungen und Fertigkeiten in 
- der Versorgung von Funktionsstörungen lebenswichtiger Organsysteme.
- der Intensivbehandlung des akuten Lungen- und Nierenversagens, von akuten Störungen des  zentralen Nervensystems, von Schockzuständen, der Sepsis und des

   Sepsissyndroms sowie des Multiorganversagens.
- interdisziplinärer Behandlungskoordination.
- der gebietsbezogenen Arzneimitteltherapie.
- der Anwendung von intensivmedizinischen Score-Systemen.
- Transport von Intensivpatienten.
- der Hirntoddiagnostik einschließlich der Organisation von Organspende.
- krankenhaushygienischen und organisatorischen Aspekten der Intensivmedizin.

 

Definierte Untersuchungs- und Behandlungsverfahren:
- Punktions-, Katheterisierungs- und Drainagetechniken einschließlich radiologischer Kontrolle.
- Kardio-pulmonale Wiederbelebung.
- Mess- und Überwachungstechniken.
- Bronchoskopie.
- Atmungsunterstützende Maßnahmen bei nicht intubierten Patienten.
- Differenzierte Beatmungstechniken einschließlich Beatmungsentwöhnung.
- Analgesierungs- und Sedierungsverfahren.
- Enterale und parenterale Ernährung einschließlich Sondentechnik.
- Infusions-, Transfusions- und Blutersatztherapie.
- Anwendung extrakorporaler Ersatzverfahren bei akutem Organversagen.
- Kardioversion, Defibrillation und Elektrostimulation des Herzens.
- Anlage passagerer transvenöser Schrittmacher einschließlich radiologischer Kontrolle.

 

Für den Erwerb der Zusatzbezeichnung im Bereich der Inneren Medizin ist zusätzlich die Kompetenz in folgenden weiteren Behandlungsverfahren notwendig:
- Intensivmedizinische Behandlung gebietsbezogener Krankheitsbilder.
- Differenzierte Diagnostik und Therapie bei vital bedrohlichen internistischen Erkrankungen.
- Differenzierte Elektrotherapie des Herzens und spezielle Pharmakotherapie der akut vital bedrohlichen Herz-Rhythmusstörungen.
- Differenzierter Einsatz von extrakorporalen Nierenersatzverfahren.

 

Um die Kompetenz intensivmedizinischer Behandlungs- und Diagnosverfahren zu erlangen, erfolgt eine strukturierte Weiterbildung in domo, welche nachstehende Punkte beinhaltet:

Organisation:
- Betriebsführung und Organisation einer Intensivstation.

 

Organisation und Durchführung hausinterner Intensivtransporte.Qualitätsmanagement / -sicherung:
- Einweisung in die gebräuchlichen Medizingeräte.
   - Kenntnisse der Funktion von Beatmungsgeräten sowie aller in der Intensivmedizin benutzten Geräte (Monitore,  Infusionspumpen, Hämodialysegeräte,

      Defibrillator, Schrittmacher u.a.). 
- Dokumentation auf der Intensivstation sowie Maßnahmen der Qualitätssicherung und des Qualitätsmanagements:
    - Verfassen von Arztbriefen und Epikrisen.
    - Befund- und Verlaufsdokumentation.
    - Kodierung (ICD, OPS).
    - Wesen und Bedeutung des DRG-Systems.
    - Erhebung von Scores (Erfassung der intensivmedizinischen Komplexbehandlung).
    - Erarbeitung und Implementierung von Standards und Leitlinien.

 

Hygiene:
- Hygienemaßnahmen auf der Intensivtherapiestation:
- Typische Infektionswege.
- Desinfektion.
- Aseptisches Arbeiten.
- Isolierungsmaßnahmen bei Infektionen mit MRSA, Tuberkulose, ESBL, VRE etc..

 

Interdisziplinäre Zusammenarbeit:
- Interdisziplinäre Entscheidungen bezüglich Diagnostik, Therapie (Steigerung, Einschränkung, Abbruch) und Palliativmaßnahmen.

 

Atemwege / Beatmung:
- Physiologie der Lunge, Diagnostik in der Lungenheilkunde (in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Pulmonologie).
   - Durchführung und Interpretation einer Lungenfunktionsprüfung (Vitalkapazität, Sekundentest, Ermittlung der Atemwegswiderstände und Compliance).
   - Bodyplethysmographie, Spiroergometrie, Diffusionskapazität.
   - Beurteilung und Interpretation einer Blutgasanalyse.
- Differenzierte Betrachtung der den pulmonalen Gaswechsel bestimmenden Parameter:
   - Ventilation. Perfusion. Diffusion.
   - und daraus abgeleitete Therapiestrategien.
- Regelmäßige Teilnahme an der internistischen Röntgenbesprechung und Erlangung von Kenntnissen in der Röntgendiagnostik der Thoraxorgane:
  - Erkennen von Pneumothorax, Pleuraergüssen, Atelektasen, Lungenödem, infiltrativen Lungenveränderungen, Lungentumoren, Rippenfrakturen u.a..
  - Erkennung von Veränderungen der Herzkonfiguration.
  - Erkennung von Mediastinaltumoren und Verschiebungen der Trachea.
  - Erkennung der Lokalisation von Thoraxdrainagen, Trachealtubus / -kanüle sowie intravasalen Kathetern und deren Beurteilung.

- Diagnostische und therapeutische Bronchoskopie sowohl des wachen spontan atmenden Patienten als auch des intubierten beatmeten Patienten.
 - Einsatz physiotherapeutischer und atemtherapeutischer Maßnahmen in der Intensivmedizin:
   - Inhalationstherapie.
   - Masken CPAP.
- Indikation, Techniken und Durchführung der nicht-invasiven-Beatmung (NIV).

- Indikationen und Anwendung unterschiedlicher Beatmungsmodi in der Intensivmedizin:
  - Assistierte Beatmung:
  - CPAP.
  - CPAP/ASB.
- Kontrollierte Beatmung:
   - Volumenkontrollierte Beatmung.
   - Druckkontrollierte Beatmung.
   - BIPAP.
- Durchführung und Interpretation von Blutgasanalysen, Anpassung der Beatmung.
- Einsatz und Durchführung von Entwöhnungsmethoden bei Langzeitbeatmung.
- Bettseitige Durchführung von Punktionstracheotomien.
- Anwendung spezieller Lagerungstechniken von langzeitbeatmeten Patienten.
- Kenntnisse der Besonderheiten bei der Behandlung tracheotomierter Patienten.
- Anpassung spezieller Trachealkanülen bei Dauerkanülenträgern.
- Spezielle Problematiken der Beatmungstherapie bei:
   - Z.n. Pneumektomie.
   - Lungenblutung (Anwendung des Doppellumentubus zur seitengetrennten Beatmung).
   - Großen bronchopleuralen Fisteln.
- Intensivmedizinische Behandlung spezieller pulmonaler Krankheitsbilder:
  - Asthma/COPD.
  - Infektexazerbierte COPD, Pneumonie.
  - Beatmung bei schwerer Tuberkulose.
  - Lungenfibrose.
  - Hämoptysen/Hämoptoe.
  - Lungenabszess, Pleuraempyem.
- Erkennung und Behandlung eines akuten Lungenversagens (ARDS) verschiedener Genese.
- Besonderheiten der Beatmung bei schwerem Lungenversagen (ARDS):
  - Lungenprotektive Beatmung.
  - Open Lung Konzept.
  - Beatmung gemäß ARDS-Networkprotokoll.
  - Bauchlagerung.
- Pathophysiologie von obstruktiven und restriktiven Atemstörungen und Techniken ihrer Behandlung mit Hilfe einer Atemtherapie.
- Besonderheiten der Beatmung und Pharmakotherapie bei schwerem Asthma und COPD.
- Umgang mit Thoraxdrainagen.

 

Herz-Kreislaufsystem:
- ERC Leitlinien der kardiopulmonalen Reanimation.
- Erkennung und Behandlung einer akuten kardialen Dekompensation, eines akuten Myokardinfarkt, Rechtsherzversagens / pulmonalen Hypertonie / kardiogenen -

  Schocks.
- Erkennung und Behandlung von Herzrhythmusstörungen inklusive elektrischer und pharmakologischer Kardioversion.
- Erkennung und Behandlung einer Lungenarterienembolie.

 

Hämodynamik:
- Interpretation invasiver Hämodynamikmesswerte (Pulmonalartrien-Katheter) und Durchführung einer daraus abgeleiteten differenzierten Katecholamin- und

  Volumentherapie.

 

Abdominelle Erkrankungen:
- Erkennung und Behandlung eines Ileus/Subileus, einer Pankreatits und eines abdominellen Kompartmentsyndroms.

Infektionen / Sepsis:
- Mikrobiologie und Antibiotikatherapie der am häufigsten auftretenden Infektionen (Pneumonien, Harnwegsinfektionen, intraabdominelle Infektionen und Sepsis).
- Erkennung und Behandlung einer Sepsis.

 

Neurologie:
- Erkennung und Behandlung typischer neurologischer Krankheitsbilder: 
  - Ischämischer/ hämorrhagischer Insult.
  - Durchgangsyndrom, mentale Funktionsstörungen.
  - CIP/CIM.

 

Organversagen / Ersatztherapie:
- Erkennung und Behandlung eines akuten Nierenversagens.
- Technik und Durchführung der kontinuierlichen veno-venösen Hämofiltration (CVVH), Hämodialyse.
- Erkennung und Behandlung eines multiplen Organversagens.

 

Ernährung / Volumentherapie:
- Erstellung von Infusionsplänen zur bilanzierten intravenösen Flüssigkeitstherapie einschließlich der parenteralen künstlichen Ernährung. 
- Behandlung von Störungen des Elektrolyt-, Wasser- und Säure/Basenhaushalts. 
- Enterale Sondenernährung über Magensonde, Duodenal/Jejunalsonde und PEG; Übergang zum oralen Kostaufbau.

 

Labordiagnostik / Gerinnungsstörungen / Transfusionsmedizin:
- Verordnung und Interpretation einer differenzierten, an den aktuellen Krankheitsverlauf angepassten Labordiagnostik.
- Indikation und Durchführung von Blut- und Plasmatransfusionen.
- Therapie von Blutgerinnungsstörungen mit Blut und Blutkomponenten (akute und chronische Blutgerinnungsstörungen, Verbrauchskoagulopathie,

   Defektkoagulopathie, Antikoagulationsthrombolyse, therapeutische Fibrinolyse).

 

Pharmakologie:
- Pharmakologie spezieller Medikamente, insbesondere kreislaufwirksamer Medikamente.
- Maßnahmen zur Ulkus- und Thromboseprophylaxe, auch nicht medikamentös.
- Schmerztherapie:
  - Physiologische und pathophysiologische sowie anatomische und biochemische Grundlagen des Schmerzes.
  - Pharmakologische Grundlagen: Lokalanästhetika, Opioide, nicht-opioide-Analgetika, nicht-steroidale Antiphlogistika, Antidepressiva, Antikonvulsiva,

    Corticoide, Adjuvantien.
- Spektrum der Analgesie- und Sedierungsmethoden in der Intensivtherapie.

 

Zugänge / Devices:
- Invasive Maßnahmen:
  - Zentrale Venenkatheter.
  - Arterielle Kanülierungen. 
  - Pulmonalarterienkatheter (Diagnostik der pulm. Hypertonie, Überwachung und Therapiesteuerung).
  - Magensonden.
  - Thoraxdrainagen.

 

Gesprächsführung / Palliativmedizinische Aspekte:
- Betreuung von Schwerstkranken und Sterbenden, Gesprächsführung mit den Angehörigen, palliativmedizinische Betreuung von Intensivpatienten.

 

 

Tagesablauf

- Schichtsystem:
  - Dienste:
  - Tagdienst      07.00 - 19.45 Uhr
  - Kurzer Tagdienst (Stationsarzt) 07.00 - 15.30 Uhr
  - Spätdienst    15.00 - 22.00 Uhr
  - Nachtdienst  19.00 - 07.45 Uhr
  - Rufdienst      22.00 - 07.00 Uhr


- Übergabezeiten:
  - 07.00 - 07.40 Uhr
  - 15.00 - 15.30 Uhr
  - 19.00 - 19.45 Uhr
  - 21.15 - 22.00 Uhr


- Röntgenbesprechung sowie Morgenbesprechung Innere Medizin:
  - 07.40 - 08.15 Uhr
  - Untersuchung der Intensivpatienten mind. einmal pro Schicht


- Oberarztvisite:
  - tgl. ab 09.30 Uhr


- Visite Leitender Oberarzt:
  - dienstags und freitags


- Meldung Bettenstand /Beatmungsplätze Zentrale Leitstelle Groß-Gerau:
  - 07.00 Uhr (Kurzer Tagdienst)
  - 19.00 Uhr (Spätdienst)
  - zusätzlich bei Änderung des Bettenstandes

 

Anhang

Im Weiterbildungskatalog der LAEKH (Stand 01.11.2005) für die Zusatzweiterbildung Intensivmedizin sind folgende Untersuchungs- und Behandlungsmethoden jährlich gemäß § 8 WBO zu dokumentieren:
 
Weiterbildungsinhalte
Kenntnisse, Erfahrungen und Fertigkeiten in 
- den Inhalten der Weiterbildung gemäß den Allgemeinen Bestimmungen der WBO.
- der Versorgung von Funktionsstörungen lebenswichtiger Organsysteme.
- der Intensivbehandlung des akuten Lungen- und Nierenversagens, von akuten Störungen des zentralen Nervensystems, von Schockzuständen, der Sepsis und des

   Sepsissyndroms sowie des Multiorganversagens. 
- interdisziplinärer Behandlungskoordination. 
- der gebietsbezogenen Arzneimitteltherapie. 
- der Anwendung von intensivmedizinischen Score-Systemen. 
- Transport von Intensivpatienten.
- der Hirntoddiagnostik einschließlich der Organisation von Organspende.
- krankenhaushygienischen und organisatorischen Aspekten der Intensivmedizin.

 

Untersuchungs- und Behandlungsmethoden 
- Behandlung und Dokumentation komplexer intensivmedizinischer Krankheitsfälle (Richtzahl: 50).
- Katheterisierungs- und Drainagetechniken einschließlich Lage-Kontrolle.
- Kardio-pulmonale Wiederbelebung (Richtzahl: 10).
- Mess- und Überwachungstechniken (Richtzahl: 50).
- Atmungsunterstützende Maßnahmen bei nicht intubierten Patienten (Richtzahl: 25).
- Differenzierte Beatmungstechniken einschließlich Beatmungsentwöhnung bei langzeitbeatmeten Patienten (Richtzahl: 50).
- Analgesierungs- und Sedierungsverfahren (Richtzahl: 50).
- Enterale und parenterale Ernährung einschließlich Sondentechnik (Richtzahl: 50).
- Transfusions- und Blutersatztherapie (Richtzahl: 50).
- Endotracheale Intubation im Rahmen der Intensivtherapie (Richtzahl: 25).
- Differenzierte Therapie mit vasoaktiven Substanzen (Richtzahl: 50).
- Evaluationen und Verlaufsbeobachtungen des Krankheitsschweregrades (Scores)(Richtzahl: 50).

 

Ergänzende Inhalte für den Erwerb der Zusatzweiterbildung im Gebiet der Inneren Medizin:
- Intensivmedizinische Behandlung gebietsbezogener Krankheitsbilder (Richtzahl: 50).
- Differenzierte Diagnostik und Therapie bei vital bedrohlichen internistischen Erkrankungen (Richtzahl: 100).
- Differenzierte Elektrotherapie des Herzens und spezielle Pharmakotherapie der akut vital bedrohlichen Herz-Rhythmusstörungen (Richtzahl: 50).
- Differenzierter Einsatz von extrakorporalen Nierenersatzverfahren (Richtzahl: 25).
- Bronchoskopie (Richtzahl: 25).
- Anwendung extrakorporaler Ersatzverfahren bei akutem Organversagen (Richtzahl: 10).
- Kardioversion, Defibrillation und Elektrostimulation des Herzens (Richtzahl: 10).
- Anlage passagerer transvenöser Schrittmacher einschließlich radiologischer Kontrolle (Richtzahl: 10).

 


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