|
Wussten Sie, dass... |

Neubau Haus C
Hausgemeinschaft mit 96 Einzelzimmern
Mit der Frage des bedarfsgerechten Wohnens im Alter beschäftigt sich die Geschäftsführung des GPR Gesundheits- und Pflegezentrums Rüsselsheim und die Heimleitung der GPR Seniorenresidenz „Haus am Ostpark“ bereits seit langer Zeit. Qualität, Freundlichkeit und Menschlichkeit sowie die ständige Weiterentwicklung stehen hier in unserer Einrichtung im Vordergrund. Wie wollen ältere Menschen ihr Leben in einer Pflegeeinrichtung führen?

Das neugebaute Haus C, das am 18. Juni 2011 offiziell eingeweiht wurde
Zukunftweisendes Konzept
Vor einigen Jahren wurde die Idee der Hausgemeinschaften als Alternative zur traditionellen Heimstruktur aufgegriffen, so dass bereits im Jahr 2007 die ersten beiden Hausgemeinschaften mittels eines Projektes im Gebäude A etabliert werden konnten.
Ausblick auf das Haus C aus dem Park
Bereits kurz nach dem Start des Projektes zeigte sich, dass dieser Weg zukunftsweisend auch für die Pflege demenziell erkrankter Menschen ist. Durch den großen Erfolg angespornt, wurde beschlossen, dieses Konzept weiter auszubauen.
Aussicht aus einem Bewohnerzimmer im ersten Stock auf den Innenhof und den Park
Mit dem neuen Wohnhaus kommen weitere acht Hausgemeinschaften hinzu, in denen jeweils zwölf Seniorinnen und Senioren zusammen wohnen können.
Dabei wird jede Bewohnerin und jeder Bewohner ein eigenes Zimmer mit Duschbad haben. Die Gesamtgröße liegt bei 23 Quadratmetern.
Einblick in ein Bewohnerzimmer
Einblick in ein Bewohnerzimmer
Einblick in ein Duschbad
Im Mittelpunkt der Hausgemeinschaft wird die gemeinsame Wohnküche stehen. Hier wird eine Wohnumgebung geschaffen, in der ältere Menschen nach dem Motto ‚Daheim im Heim‘ leben können und wo sie mit den Präsenzkräften ganztägig Menschen um sich haben, die sich um die Seniorinnen und Senioren kümmern werden.
Die Wohnküche
Diese Alltagsbegleiterin wird auch dafür sorgen, dass die Bewohnerinnen und Bewohner nach ihren Möglichkeiten am täglichen Leben, zum Beispiel durch Hilfe beim Zubereiten des Mittagessens oder beim Abtrocknen des Geschirrs, teilnehmen können.
Hilfe beim Zubereiten des Mittagessens
Die Pflege für die Bewohnerinnen und Bewohner wird in einem zentralen Stützpunkt innerhalb der Hausgemeinschaften platziert und kommt quasi zu Besuch „nach haus“, so dass das Leben der Seniorinnen und Senioren weniger an den täglichen Rhythmen der Pflege, sondern an ihren eigenen Gewohnheiten orientiert ist.
Eine der Alltagsbegleiterinnen im Gespräch mit einer Bewohnerin
Mit dem Konzept des Zusammenlebens in Hausgemeinschaften wird daher ein Modell in die Tat umgesetzt, das den individuellen Bedürfnissen der Bewohnerinnen und Bewohner Rechnung trägt und speziell für demenziell erkrankte Menschen besonders geeignet ist.
Bewohnerinnen und Bewohner an der Kaffeetafel im Wohnbereich
Gemütliche Atmosphäre innen und außen
Der Residenzcharakter des Hauses und der gesamten Anlage in der Schlesienstraße wird mit den dann zur Verfügung stehenden zehn Hausgemeinschaften und den 42 Wohnungen im „Betreuten Wohnen“ sowie seinen Pflegeplätzen für die Kurzzeitpflege und die stationäre Dauerpflege und der neu gestalteten Parkanlage immer stärker ausgeprägt und bietet den Rüsselsheimer Bürgerinnen und Bürger, die dort wohnen eine heimelige und gemütliche Atmosphäre an.
Die Lounge im Eingangsbereich
Durch den Neubau ist ein Großteil der ursprünglichen Gartenfläche weggefallen. Der Park wurde gleichzeitig in Richtung Jugendverkehrsschule mit vielen Details erweitert und liebevoll gestaltet. So wurde ein großer Trockenteich angelegt und ein stilvoller Pavillon installiert. Außerdem enthält die Anlage nach Fertigstellung einen separaten Bereich, damit die an Demenz erkrankten Menschen diesen mit größtmöglicher Sicherheit genießen können.
Blick auf den neugestalteten Park
Weiterentwicklung für gute Lebensqualität
Die voraussichtlichen Gesamtkosten für das Haus C betragen rund 8,9 Mio. €. Dabei leistet das Land Hessen in Anerkennung der fachlich bedeutenden Entwicklung mit einer Unterstützung in Höhe von insgesamt mit 5,8 Millionen Euro jeweils hälftig als Zuschuss beziehungsweise zinsloses Darlehen einen großen Beitrag zur Verwirklichung dieses zukunftsweisenden Projekts.
Blick auf den Italienischen Pavillon
Mit unserer ständigen Weiterentwicklung der GPR Seniorenresidenz „Haus am Ostpark“ sichern wir die Versorgung der Bevölkerung unserer Stadt und tragen somit für einen hohen Lebensstandard und eine gute Lebensqualität in Rüsselheim bei.
Bewohnerinnen und Bewohner genießen den Garten im Sommer
Einweihung des Neubaus C am 18. Juni 2011
Bei der offiziellen Einweihung am 18. Juni 2011 betonte die Staatssekretärin im Hessischen Sozialministerium, Petra Müller-Klepper, dass es das Leitziel der hessischen Seniorenpolitik sei, ältere Menschen in der Selbstständigkeit ihrer Lebensführung zu unterstützen und die Infrastruktur für eine menschenwürdige Betreuung bei Pflegebedürftigkeit zu schaffen. Die GPR Seniorenresidenz "Haus am Ostpark" erfüllt dieses Ziel auf besonderer Weise, denn mit dem Haus C werde der Weg für eine neue familienähnliche Wohn- und Lebensform geebnet.

GPR Geschäftsführer Friedel Roosen (Mitte) beim Rundgang mit der Staatssekretärin im Hessischen Sozialministerium, Petra Müller-Klepper und dem Sprecher der CDU Landtagsfraktion Patrick Burkhardt MdL
„Die Fertigstellung dieses Gebäudes ist der Aufbruch in ein Zeitalter neuer Versorgungsqualität, das in dieser Form einzigartig und maßstabsetzend in der gesamten Region sein wird. Die GPR Seniorenresidenz "Haus am Ostpark" war schon immer und soll auch in Zukunft für seine Bewohnerinnen und Bewohner ein Platz sein, an dem sich die Menschen „zu Hause“ fühlen können. Sie sollen mit ihren noch vorhandenen Kompetenzen am Leben teilnehmen und ihre Individualität in Geborgenheit und Sicherheit ausleben können“, erklärte Friedel Roosen, der Geschäftsführer des GPR Gesundheits- und Pflegezentrums Rüsselsheim.
Blick von einem der Innehöfe auf den Wintergarten
Die acht neuen Hausgemeinschaften wurden nach den hessischen Regionen Spessart, Odenwald, Taunus, Westerwald, Bergstraße, Rheingau, Rhön und Vogelsberg benannt, was sich auch in der jeweiligen Bildkonzeption in den Eingangsbereichen und den Fluren ausdrückt. Dadurch soll die Verbundenheit zum schönen Hessenland ausdrückt werden und vielleicht auch manch schöne Erinnerung bei den Bewohnerinnen und Bewohnern wieder erweckt werden.
Die Eingangstafeln der Hausgemeinschaften "Odenwald" und "Bergstraße"
Es wurde auch eine neue Parkanlage in Richtung Ostpark und Jugendverkehrsschule mit vielen Details geschaffen und liebevoll gestaltet. So wurden beispielsweise ein großer Trockenteich und ein Heidegarten angelegt und daneben ein stilvoller italienischer Pavillon installiert. Zwei Höfe wurden geschaffen, die zum Verweilen einladen. Außerdem erhält die Anlage einen separaten, beschützten Bereich, damit an Demenz erkrankte Menschen mit großem Bewegungsdrang einen Gartenbereich mit größtmöglicher Sicherheit ohne Weglaufgefahr genießen können.
Der Trockenteich mit dem italienischen Pavillon im Hintergrund
Auf dem ebenfalls neu geschaffenen „Weg der Sinne“, des Künstlers Ulrich Witzmann aus Nieder-Olm, der unmittelbar am mediterranen Innenhof liegt, sollen die Sinne der Bewohnerinnen und Bewohner wie auch die ihrer Angehörigen angesprochen werden. Die Erlebnisstationen bestehen aus keramischen Objekten, die durch ihre Farbigkeit und Ästhetik die Aufmerksamkeit auf sich lenken und den Betrachter zum Sehen, Fühlen, Riechen und Hören animieren.
Der mediterrane Innenhof mit dem "Weg der Sinne"
Als symbolische „Pforte zum Ostpark“ wurde ein Steintor errichtet, das als markanter Übergang in das benachbarte Naherholungsgebiet dient. Dieses Tor soll ein fließender Übergang in den Ostpark sein und ist ein Zeichen für die Freiheit, die alle Bewohnerinnen und Bewohner im „Haus am Ostpark“ genießen, denn auch wenn es sich um pflegebedürftige Menschen handelt, so soll diese Pflegebedürftigkeit nicht mit einem Einbüßen der persönlichen Freiheit gleichzusetzen sein.
Im Hintergrund das Steintor als "Pforte zum Ostpark"
Der Bürgermeister der Stadt Rüsselsheim und gleichzeitig Aufsichtsratsvorsitzende des GPR Gesundheits- und Pflegezentrum Rüsselsheim, Jo Dreiseitel, lobte in seiner Ansprache bei der Einweihung neben den hochmodernen funktionalen Eigenschaften auch die Gestaltung des Neubaus. Mit dem neuen Haus C und der neugestalteten Parkanlage gehöre die GPR Seniorenresidenz "Haus am Ostpark" künftig nicht nur zu den modernsten Einrichtungen ihrer Art, sondern auch optisch sicherlich zu den schönsten in der Region.

Leiter der Seniorenresidenz
"Haus am Ostpark"
und Pflegedienstleiter
Eilert Kuhlmann
Telefon: 06142 88-110
Telefax: 06142 561787
E-Mail: Kuhlmann@
GP-Ruesselsheim.de

Stv. Leiterin der Seniorenresidenz
"Haus am Ostpark"
und stv. Pflegedienstleiterin
Linda Wagner
Telefon: 06142 88-110
Telefax: 06142 561787
E-Mail: Wagnerl@
GP-Ruesselsheim.de





