Proktologie und Viszeralchirurgie

Proktologie

Proktologie in Rüsselsheim – Untersuchung und Behandlung von Hämorrhoiden und Erkrankungen des Enddarms
Dies umfasst alle Erkrankungen, die mit einer Stuhlentleerungsstörung, Mastdarmvorfall oder Hämorrhoiden einhergehen (Coloproktologie).

 

Viszeralchirurgie

Viszeralchirurgie umfasst die Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der inneren Organe und Weichteile des Bauchraumes.
Dazu gehören die Eingeweide des Bauchraumes (Viszeralchirurgie), die Organe des Brustraumes (Thoraxchirurgie), entzündliche und tumoröse Erkrankungen von Unterhaut und Haut, Bruchbildungen, wie z. B. die häufigen Leistenbrüche. 

 

 

Proktologie

Proktologie

Proktologie in Rüsselsheim – Untersuchung und Behandlung von Hämorrhoiden und Erkrankungen des Enddarms
Dies umfasst alle Erkrankungen, die mit einer Stuhlentleerungsstörung, Mastdarmvorfall oder Hämorrhoiden einhergehen (Coloproktologie).

Die Zahl der Erkrankungen des Afters und des Enddarms nimmt in Deutschland stetig zu. Trotz ihrer Häufigkeit sind für viele Menschen Beschwerden des Afters und des Enddarms immer noch ein Tabuthema. Patienten fällt es oft sehr schwer, über diese Probleme zu sprechen und aus Scham werden diese Beschwerden oft viel zu lang verschwiegen. 

Eine rechtzeitige Behandlung Ihrer Beschwerden ist wichtig, um schwerwiegenderen Problemen nach Möglichkeit vorzubeugen!

Wir bieten Ihnen daher bei Bedarf in unserer Sprechstunde die Möglichkeit sich entweder von einem Arzt oder einer Ärztin untersuchen zu lassen. Bitte geben Sie bereits bei der Terminvereinbarung an, ob Sie diesbezüglich einen besonderen Wunsch haben.

 

Proktologische Erkrankungen

 

  • Hämorrhoiden

Hämorrhoiden sind gut durchblutete Gefäßpolster am Enddarm, die normalerweise dabei helfen, den After sicher zu verschließen. Vergrößern oder verändern sich diese Gefäßpolster, können Beschwerden wie Juckreiz, Brennen, Schmerzen oder hellrotes Blut am Toilettenpapier auftreten. Hämorrhoiden sind häufig und können in unterschiedlichen Ausprägungen auftreten. Je nach Beschwerden kommen zunächst konservative Maßnahmen, später gegebenenfalls auch ambulante oder operative Behandlungen infrage.

 

  • Analfissur

Eine Analfissur ist ein kleiner, meist sehr schmerzhafter Einriss der Haut oder Schleimhaut am After. Häufig entsteht sie durch harten Stuhl, starkes Pressen oder eine Verletzung beim Stuhlgang. Typisch sind stechende oder brennende Schmerzen während und nach dem Toilettengang sowie gelegentlich hellrotes Blut. Eine Analfissur kann von selbst abheilen, bei länger anhaltenden Beschwerden ist jedoch eine ärztliche Behandlung sinnvoll.

 

  • Analfistel

Eine Analfistel ist ein unnatürlicher Verbindungsgang zwischen dem Enddarm beziehungsweise After und der umgebenden Haut. Sie entsteht häufig nach einer Entzündung oder einem Abszess im Bereich der Analdrüsen. Typische Anzeichen können wiederkehrende Schmerzen, Schwellungen, nässende Hautstellen oder eitriger Ausfluss sein. Eine Analfistel heilt in der Regel nicht von selbst und muss häufig operativ behandelt werden.

 

  • Analabszess

Ein Analabszess ist eine mit Eiter gefüllte Entzündung im Gewebe rund um den After. Er entsteht meist durch eine verstopfte und entzündete Analdrüse. Typisch sind starke, zunehmende Schmerzen, eine Schwellung oder Rötung und häufig auch Fieber. Ein Analabszess sollte zeitnah ärztlich behandelt werden, da sich die Entzündung weiter ausbreiten kann. In der Regel muss der Abszess eröffnet und der Eiter entlastet werden.

 

  • Analvenenthrombose

Bei einer Analvenenthrombose bildet sich ein Blutgerinnsel in einer kleinen Vene am äußeren Afterrand. Dadurch entsteht häufig plötzlich ein schmerzhafter, tastbarer Knoten, der sich bläulich verfärben kann. Eine Analvenenthrombose ist zwar unangenehm, aber in der Regel nicht gefährlich. Je nach Größe und Beschwerden kann sie von selbst abheilen oder ärztlich behandelt werden.

 

  • Marisken

Marisken sind harmlose Hautfalten oder Hautläppchen am äußeren After. Sie können beispielsweise nach einer früheren Analvenenthrombose, Entzündungen oder durch eine Dehnung des Gewebes entstehen. Meist verursachen Marisken keine Beschwerden. Bei manchen Menschen erschweren sie jedoch die Reinigung und können dadurch Juckreiz oder Hautreizungen begünstigen. Eine Entfernung ist in der Regel nur erforderlich, wenn Beschwerden bestehen.

 

  • Mastdarmvorfall

Bei einem Mastdarmvorfall (Rektumprolaps)tritt ein Teil des Mastdarms durch den After nach außen. Betroffene können dabei ein Fremdkörpergefühl, Druck, Schleimabgang oder Schwierigkeiten bei der Stuhlentleerung bemerken. Auch eine Stuhlinkontinenz kann auftreten. Ein Mastdarmvorfall sollte ärztlich untersucht werden, da je nach Ausprägung unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten – häufig auch operative Verfahren – infrage kommen.

 

  • Stuhlentleerungsstörungen

Stuhlentleerungsstörungen liegen vor, wenn die Entleerung des Darms erschwert oder nicht vollständig möglich ist. Betroffene müssen beispielsweise stark pressen, haben häufig das Gefühl einer unvollständigen Entleerung oder benötigen besondere Hilfsmittel, um den Stuhlgang zu ermöglichen. Die Ursachen können sehr unterschiedlich sein, etwa Verstopfung, Veränderungen des Beckenbodens oder eine Störung der Koordination der beteiligten Muskeln. Eine proktologische Untersuchung kann helfen, die Ursache zu erkennen und gezielt zu behandeln.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Häufig gestellte Fragen zur Proktologie


Wann sollte ich wegen Hämorrhoiden zum Arzt gehen?

Juckreiz, Brennen, Schmerzen oder Blut am Toilettenpapier können auf Hämorrhoiden hinweisen. Auch ein Fremdkörpergefühl, Nässen oder das Gefühl einer unvollständigen Darmentleerung sind mögliche Beschwerden. Wenn die Symptome wiederholt auftreten, stärker werden oder Sie Blutungen feststellen, sollten Sie die Ursache ärztlich abklären lassen. In der proktologischen Sprechstunde in Rüsselsheim können Beschwerden am After und Enddarm gezielt untersucht werden. Denn nicht jede Blutung oder jedes Druckgefühl wird durch Hämorrhoiden verursacht.

Wer untersucht Hämorrhoiden?

Hämorrhoiden werden von Fachärztinnen und Fachärzten untersucht, die auf Erkrankungen des Enddarms spezialisiert sind. Die Proktologie befasst sich mit Erkrankungen des Enddarms, des Analkanals und des Afterbereichs. Je nach Beschwerden kann die Untersuchung beispielsweise in einer proktologischen Sprechstunde einer chirurgischen Fachabteilung erfolgen.

Wie läuft eine proktologische Untersuchung ab?

Bei der proktologischen Untersuchung werden zunächst Ihre Beschwerden und Ihre Krankengeschichte besprochen. Anschließend wird der Bereich um den After zunächst von außen betrachtet. Je nach Beschwerden kann eine vorsichtige Tastuntersuchung des Enddarms sowie eine Spiegelung des Analkanals mit einem speziellen Untersuchungsinstrument erfolgen. So können beispielsweise Hämorrhoiden, Analfissuren oder andere Veränderungen erkannt werden. Die Untersuchung dauert meist nur wenige Minuten und wird möglichst schonend durchgeführt.

Ist eine Untersuchung beim Proktologen schmerzhaft?

Eine proktologische Untersuchung ist normalerweise nicht schmerzhaft. Sie kann jedoch insbesondere bei bestehenden Entzündungen, Fissuren oder anderen schmerzhaften Erkrankungen kurzzeitig unangenehm sein. Die Untersuchung wird möglichst schonend durchgeführt und an die individuellen Beschwerden angepasst. Bei Schmerzen sollte dies unbedingt angesprochen werden.

Was kann man gegen Hämorrhoiden tun?

Die Behandlung richtet sich danach, wie stark die Hämorrhoiden ausgeprägt sind und welche Beschwerden bestehen. Bei leichteren Beschwerden können beispielsweise eine ballaststoffreiche Ernährung, ausreichend Flüssigkeit und die Vermeidung von starkem Pressen beim Stuhlgang helfen. Je nach Befund kommen außerdem medikamentöse Behandlungen, Verödungen oder andere ambulante Verfahren infrage. Bei ausgeprägteren Hämorrhoiden kann eine operative Behandlung erforderlich sein.

Wann müssen Hämorrhoiden operiert werden?

Nicht jede Hämorrhoidenerkrankung muss operiert werden. Eine Operation bei Hämorrhoiden kann jedoch erforderlich oder sinnvoll sein, wenn die Hämorrhoiden weit fortgeschritten sind, wiederholt Blutungen oder andere Beschwerden verursachen oder eine konservative beziehungsweise ambulante Behandlung nicht ausreichend wirkt. Welche Behandlung infrage kommt, hängt unter anderem vom Stadium der Hämorrhoiden und vom individuellen Beschwerdebild ab. Ziel ist immer, die für die Patientin oder den Patienten passende Behandlung zu finden.

Was bedeutet Blut am Toilettenpapier?

Hellrotes Blut am Toilettenpapier kann beispielsweise durch Hämorrhoiden oder eine kleine Verletzung im Bereich des Afters entstehen. Blutungen sollten jedoch nicht grundsätzlich als „nur Hämorrhoiden“ abgetan werden. Auch andere Erkrankungen können Blutungen verursachen. Deshalb sollte wiederkehrendes oder stärkeres Blut am Toilettenpapier ärztlich abgeklärt werden.

Wann sollte Blut im Stuhl ärztlich abgeklärt werden?

Blut im Stuhl sollte grundsätzlich ärztlich abgeklärt werden, insbesondere wenn die Blutung wiederholt auftritt, stärker ist oder zusätzlich Beschwerden wie Veränderungen der Stuhlgewohnheiten, Bauchschmerzen, Gewichtsverlust oder eine ungeklärte Müdigkeit auftreten. Auch bei dunklem oder schwarzem Stuhl ist eine zeitnahe ärztliche Abklärung wichtig. Die Ursache einer Blutung lässt sich erst durch eine entsprechende Untersuchung sicher feststellen.

Kann ich bei der Untersuchung eine Ärztin wünschen?

Ja. Wenn Sie sich bei einer proktologischen Untersuchung durch eine Ärztin wohler fühlen, können Sie diesen Wunsch bereits bei der Terminvereinbarung äußern. Gerade bei Untersuchungen im besonders persönlichen Körperbereich ist es uns wichtig, dass Sie sich gut aufgehoben fühlen und offen über Ihre Beschwerden sprechen können.

Proktologische Sprechstunde


(auf Wunsch auch durch eine Fachärztin), rektale Endosonografie und digitale Anoskopie

  • Hämorrhoiden, Marisken
  • Analvenenthrombosen, Fissuren, Abszesse und Fisteln
  • rektale Endosonografie bei Rektumkarzinom (Rektum = Enddarm) und Analkarzinom
  • digitale Anoskopie bei bösartigen Erkrankungen des Analkanals und deren Vorstufen, Biopsieentnahme 

Anmeldung zur Terminvereinbarung -  Telefon: 06142 88-1348
Sprechstunde nach telefonischer Terminvereinbarung. Bitte teilen Sie uns da bereits mit, ob Sie es vorziehen von einer Ärztin untersucht zu werden.

 

 

Viszeralchirurgie

Viszeralchirurgie umfasst die Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der inneren Organe und Weichteile des Bauchraumes.
Dazu gehören die Eingeweide des Bauchraumes (Viszeralchirurgie), die Organe des Brustraumes (Thoraxchirurgie), entzündliche und tumoröse Erkrankungen von Unterhaut und Haut, Bruchbildungen, wie z. B. die häufigen Leistenbrüche. 

Behandlungschwerpunkte:

  • Darmkrebs (colorektales Karzinom)
  • Hernienchirurgie
  • Coloproktologie
  • Endokrine Chirurgie
  • Thoraxchirurgie
  • Gastrointestinale Chirurgie

 

Sprechstunden

Allgemeinchirurgische Sprechstunde

  • Beratung bei allgemein- und viszeralchirurgischen Erkrankungen, Mast- und Dickdarmkrebs

Anmeldung zur Terminvereinbarung - Telefon: 06142 88-1348
Sprechstunde im Chefarztbereich der Chirurgischen Kliniken nach vorheriger Terminvereinbarung

Privat-Sprechstunde

Anmeldung zur Terminvereinbarung - Telefon: 06142 88-1348
Sprechstunde im Chefarztbereich der Chirurgischen Kliniken
Mittwoch 09:30 – 11:00 Uhr 

Prä- und nachstationäre Sprechstunden

Anmeldung zur Terminvereinbarung - Telefon: 06142 88-1348
Sprechstunde im Chefarztbereich der Chirurgischen Kliniken nach telefonischer Terminvereinbarung

Hernien-Sprechstunde

  • Leistenhernie, Schenkelhernie, Nabelhernie, Narbenhernie

Anmeldung zur Terminvereinbarung - Telefon: 06142 88-1348
Sprechstunde im Chefarztbereich der Chirurgischen Kliniken oder im MVZ Groß-Gerau nach telefonischer Terminvereinbarung

Endokrinchirurgische Sprechstunde

  • Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenerkrankungen
  • Nebennierenerkrankungen

Anmeldung zur Terminvereinbarung - Telefon: 06142 88-1348

Sprechstunde im Chefarztbereich der Chirurgischen Kliniken

Kontakt

Praxis für Proktologie und Viszeralchirurgie
GPR Klinikum
August-Bebel-Straße 59
65428 Rüsselsheim am Main
Tel. 06142 88-1348
Fax 06142 88-1647

Termin vereinbaren

Ihre Ansprechpartner für Proktologie und Viszeralchirurgie
Facharzt für Chirurgie und Viszeralchirurgie

Dr. med. Lars Leupolt

Tel. 06142 88-1348

Fachärztin für Viszeralchirurgie

Tabea Fischer

Tel. 06142 88-1348
Fax 06142 88-1674
Tabea.Fischer@GP-Ruesselsheim.de

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