Darmkrebszentrum Rüsselsheim

Darmkrebserkrankungen sind mit fast 60.000 Neuerkrankungen pro Jahr in Deutschland die zweithäufigste Krebsart (16 % aller Neuerkrankungen an Krebs). Wird die Diagnose frühzeitig gestellt und erfolgt eine auf den Patienten individuell abgestimmte Therapie, bestehen heutzutage gute Heilungschancen.

Das interdisziplinäre Darmkrebszentrum ist eine Einrichtung zur Verbesserung der Krankenversorgung und Forschung am GPR Klinikum in Rüsselsheim.

Behandlungsschwerpunkte

Ziel des Darmkrebszentrums ist die Verbesserung von:

  • Früherkennung
  • Diagnose
  • Therapie
  • Nachsorge bei gutartigen und bösartigen Darmerkrankungen.

Die genannten Verbesserungen werden durch eine interdisziplinäre Zusammenarbeit von Spezialisten aus den Bereichen der Viszeralchirurgie, Gastroenterologie, Hämato-Onkologie, Radiologie, Strahlentherapie und Pathologie erreicht. Leitender Oberarzt Dr. Lars Leupolt ist Koordinator des Darmkrebszentrums am GPR Klinikum Rüsselsheim. Bei einem Beratungsgespräch erklärt er Patienten u. a. die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten des Darmkrebses. Neben den interdisziplinär abgestimmten Behandlungskonzepten halten wir auch Angebote aus dem sozialen und pflegerischen Themenkreis für Sie bereit. Im Rahmen der Krebsfrüherkennungsuntersuchung durch den Hausarzt können gesetzlich krankenversicherte Personen im Alter von 50 bis 54 Jahren jährlich einen Test auf verstecktes Blut im Stuhl durchführen lassen. Der Arzt tastet zudem den Enddarm auf Veränderungen ab. Ab dem Alter von 55 Jahren besteht im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung ein Anspruch auf eine Darmspiegelung (Koloskopie). Bei unauffälligem Befund besteht Anspruch auf eine Wiederholungskoloskopie nach zehn Jahren. Versicherte können alternativ ab dem vollendeten 55. Lebensjahr alle zwei Jahre einen Stuhltest durchführen lassen. Bei Beschwerden sollte unabhängig vom Alter eine Dickdarmspiegelung (Koloskopie) durchgeführt werden.

Hierzu zählen u. a.

  • Schmerzen
  • Verstopfungsneigung
  • Blut- oder Schleimbeimengungen zum Stuhl

Wenn sich im Rahmen des Stuhltests auf verstecktes Blut der Verdacht auf eine Darmkrebserkrankung ergibt, so sollte zur weiteren Abklärung bei einem Spezialisten für Magen- und Darmerkrankungen (Gastroenterologe) eine Darmspiegelung durchgeführt werden. Finden sich dabei auffällige Befunde, so können Gewebeproben entnommen werden, um eine mögliche Krebserkrankung festzustellen.

Wir arbeiten im Darmkrebszentrum mit einigen Praxen mit niedergelassenen Kollegen (u. a. Praxis Dr. Schöfer/Dr. Scholz/ Herr Bürke in Rüsselsheim, Praxis Dr. Würmell, Praxis Prof. Löhr in Wiesbaden), die in der Darmkrebsvor- und –nachsorge tätig werden und die z. T. auch die ambulante Chemotherapie durchführen, eng zusammen. Wird eine Darmkrebserkrankung festgestellt, erfolgt die Zuweisung in unsere Sprechstunde. Ein Termin dafür kann über die Sekretariate der am Darmkrebszentrum beteiligten Kliniken vereinbart werden.

 

Leitung & Team

Ambulanzen & Termine

Terminvereinbarung zur Sprechstunde:

ViszeralchirurgieTelefon: 06142 88-1348
OnkologieTelefon: 06142 88-1024
RadiologieTelefon: 06142 88-1500
GastroenterologieTelefon: 06142 88-1864
StrahlentherapieTelefon: 06142 79448-0


Unsere Ärztinnen und Ärzte und weitere Mitarbeiter stehen Ihnen während der Sprechstunde mit Rat zur Seite.

Ärztliche Leitung
Leitender Oberarzt Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie

Dr. med. Lars Leupolt

Tel. 06142 88-1348
Fax 06142 88-1674
leupolt@gp-ruesselsheim.de

Kontakt
Chefarztsekretärin

Dagmar Löhr

Tel. 06142 88-1348
Fax 06142 88-1647
loehr@gp-ruesselsheim.de

Ambulanz-Sprechstunde