GPR Klinikum macht auf den "Tag des herzkranken Kindes" am 5. Mai aufmerksam

Am 5. Mai rückt bundesweit der „Tag des herzkranken Kindes“ in den Fokus – ein wichtiger Anlass, um auf die Lebensrealität von Kindern mit angeborenem Herzfehler aufmerksam zu machen. Initiiert wurde der Aktionstag bereits 1994 vom Bundesverband Herzkranke Kinder e. V. (BVHK). Auch das GPR Klinikum nutzt diesen Tag, um über die Erkrankung aufzuklären, Perspektiven aufzuzeigen und die enormen Fortschritte in der Kinderkardiologie sichtbar zu machen.

Im GPR Klinikum hat die Versorgung herzkranker Kinder und Jugendlicher einen hohen Stellenwert. Mit Dr. Christiane Wiethoff, Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin und Fachärztin für Kinderkardiologie, verfügt das Haus über eine ausgewiesene Expertin – eine Spezialisierung, die außerhalb großer Universitätskliniken selten ist.

In der Praxis für Kinderkardiologie am GPR Klinikum begleitet Dr. Wiethoff junge Patientinnen und Patienten mit angeborenen Herzfehlern, erworbenen Herzerkrankungen, Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck oder Kreislaufproblemen – von der Diagnostik bis zur konservativen Therapie. Sollte ein Eingriff notwendig sein, erfolgt dieser in enger Zusammenarbeit mit spezialisierten Zentren. Die weitere Betreuung findet anschließend wieder wohnortnah im GPR Klinikum statt – ein entscheidender Vorteil für die Familien.

Für ihre besondere Expertise wurde Dr. Wiethoff kürzlich erneut vom Magazin FOCUS-Gesundheit als „Top-Medizinerin“ im Bereich Kinderkardiologie ausgezeichnet und zählt damit zu den führenden Spezialistinnen in Deutschland.

„Die Kinderkardiologie ist eine hochkomplexe Disziplin, die eine enorme diagnostische Präzision erfordert. Dass wir diese Expertise hier am GPR Klinikum auf so hohem Niveau vorhalten, ist ein unschätzbarer Gewinn für die gesamte Region“, betont PD Dr. Gerd Albuszies, Ärztlicher Direktor des GPR Klinikums. 


„Wenn wir heute in die Augen unserer kleinen Patientinnen und Patienten schauen, sehen wir vor allem eines: Lebensfreude und Zukunft. Dank moderner Medizin können wir ihnen heute Chancen eröffnen, die noch vor wenigen Jahrzehnten undenkbar waren“, sagt Dr. Christiane Wiethoff. „Es ist für uns jeden Tag eine Herzensaufgabe, diese Kinder auf ihrem Weg zu begleiten und ihnen ein möglichst unbeschwertes Aufwachsen zu ermöglichen.“

Rund ein Prozent aller Neugeborenen in Deutschland kommt mit einem Herzfehler zur Welt. Während diese Diagnose früher oft mit großen Unsicherheiten verbunden war, haben medizinische Fortschritte dazu geführt, dass heute über 95 Prozent der Menschen mit einem angeborenem Herzfehler ein ganz normales Leben führen. Auch wenn eine kontinuierliche, oft lebenslange Begleitung erforderlich ist.

GPR Geschäftsführer Achim Neyer betont: „Eine hochwertige medizinische Versorgung für Kinder mit angeborenem Herzfehler ist ein zentrales Anliegen unseres Klinikums. Hinter jeder Diagnose steht ein Kind mit Träumen, Hoffnungen und einer Familie, die Halt sucht. Unser Anspruch ist es, diesen Familien nicht nur medizinisch auf höchstem Niveau zur Seite zu stehen, sondern ihnen auch Sicherheit und Zuversicht zu geben. Wir sind stolz darauf, mit unserer Expertise und unserem Engagement dazu beitragen zu können, diesen jungen Patientinnen und Patienten eine bestmögliche Zukunftsperspektive zu eröffnen.“

Der „Tag des herzkranken Kindes“ richtet sich nicht nur an Betroffene, sondern an die gesamte Gesellschaft. Er lädt dazu ein, hinzuschauen, sich zu informieren und Unterstützung zu zeigen – sei es durch Engagement, Spenden oder das Teilen von Wissen. Das GPR Klinikum ruft dazu auf, diesen Tag bewusst wahrzunehmen und ein Zeichen für herzkranke Kinder und ihre Familien zu setzen.