GPR Klinikum setzt ein deutliches Zeichen: Null Toleranz bei Gewalt

Mit einem neuen Hinweisschild in der Notaufnahme macht das GPR Klinikum unmissverständlich deutlich: Beleidigungen und Tätlichkeiten gegenüber Mitarbeitenden werden konsequent zur Anzeige gebracht.

Die Notaufnahme eines Krankenhauses ist ein Ort, an dem es häufig um schnelle Hilfe und lebenswichtige Entscheidungen geht. Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörige befinden sich nicht selten in Ausnahmesituationen, die mit Sorgen, Ängsten und Anspannung verbunden sind. Dennoch gilt: Emotionale Belastungen rechtfertigen weder Beleidigungen noch Bedrohungen oder körperliche Übergriffe gegenüber den Beschäftigten.

Das GPR Klinikum setzt deshalb ein klares Zeichen und macht mit einem neuen Hinweisschild in der Notaufnahme auf seine Haltung aufmerksam:

Null Toleranz bei Gewalt. Alle Beleidigungen und Tätlichkeiten werden zur Anzeige gebracht.

„Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kommen jeden Tag zur Arbeit, um Menschen zu helfen und medizinisch zu versorgen. Sie verdienen dafür Respekt und Wertschätzung und vor allem einen sicheren Arbeitsplatz. Dass sie während ihrer Arbeit beleidigt, bedroht oder sogar körperlich angegriffen werden, ist absolut inakzeptabel. Wir werden solche Vorfälle nicht hinnehmen und konsequent zur Anzeige bringen“, erklärt Stefan Münch, Leiter der Notaufnahme des GPR Klinikums.

Dabei gehe es ausdrücklich nicht darum, Verständnis für die Sorgen und Ängste von Patientinnen, Patienten und Angehörigen zu verlieren. Gerade in der Notaufnahme sei ein verständnisvoller Umgang besonders wichtig. Gleichzeitig müsse aber auch klar sein, dass gegenseitiger Respekt die Grundlage für eine funktionierende medizinische Versorgung ist.

„Wir wissen, dass die Wartezeiten in einer Notaufnahme mitunter lang sein können und dass die Situation für Betroffene und Angehörige belastend ist. Die Behandlung erfolgt jedoch nach medizinischer Dringlichkeit. Das Team der Notaufnahme arbeitet unter hoher Verantwortung und gibt täglich sein Bestes. Aggressionen und Gewalt erschweren die Arbeit zusätzlich und sind durch nichts zu rechtfertigen“, so GPR Geschäftsführer Achim Neyer.

Mit dem gut sichtbaren Hinweis möchte das GPR Klinikum sowohl seine Beschäftigten stärken als auch Patientinnen, Patienten und Besucher für einen respektvollen Umgang sensibilisieren.

Die Botschaft ist eindeutig: Hilfe und Verständnis sind selbstverständlich, Gewalt und Beleidigungen sind es nicht.