Eine besondere Rolle spielen die Beiträge von Professor Dr. Tamim Rahim, Leiter des Zentrums für Wirbelsäulenchirurgie im GPR Klinikum. Er verantwortet zentrale Kapitel zur zervikalen Spinalkanalstenose, zur zervikalen Myelopathie sowie zur ossifizierenden Erkrankung des hinteren Längsbandes (OPLL) und den dazugehörigen operativen Behandlungsmöglichkeiten. Seine Ausführungen zeichnen sich durch eine klare Struktur und hohe Praxistauglichkeit aus und verbinden wissenschaftliche Evidenz mit langjähriger klinischer Erfahrung.
„Die zervikale Myelopathie zählt im höheren Lebensalter zu den häufigsten Ursachen für eine fortschreitende neurologische Verschlechterung. Eine frühzeitige Diagnose und ein gut gewähltes operatives Vorgehen sind entscheidend für das funktionelle Ergebnis“, erläutert Professor Dr. Rahim. „Mit unseren Beiträgen möchten wir Kolleginnen und Kollegen eine verlässliche Grundlage für fundierte Therapieentscheidungen bieten.“
Angesichts des stetig wachsenden medizinischen Wissens und der hohen Anforderungen im klinischen Alltag wird der schnelle Zugriff auf qualitätsgesicherte Informationen zunehmend wichtiger. Beide DWG-Publikationen sind daher bewusst interdisziplinär ausgerichtet und unterstützen eine sichere und effiziente Patientenversorgung – sowohl im stationären als auch im ambulanten Bereich.
Auch die Geschäftsführung des GPR würdigt die Veröffentlichung. „Die beiden Werke fassen das Fachwissen der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft in einer bislang nicht erreichten Qualität zusammen“, erklärt GPR Geschäftsführer Achim Neyer. „Wir freuen uns besonders über die wichtige Mitwirkung von Professor Rahim, deren fachliche Tiefe die Publikationen maßgeblich bereichert.“
„Referenz Wirbelsäule“ und „Checkliste Wirbelsäule“ leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Aus- und Weiterbildung sowie zur klinischen Entscheidungsfindung und unterstreichen den Qualitätsanspruch und die interdisziplinäre Ausrichtung der DWG.
